Eines der größten Briefzentren Deutschlands: 20 Jahre Briefzentrum Frankfurt … über 25 Milliarden Sendungen bearbeitet

30 Nov
2016
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Stefan Decher, Niederlassungsleiter (li.), Günter Schmitt (Leiter Briefzentrum). Foto: Deutsche Post DHL Group

Frankfurt am Main – Vor 20 Jahren startete das Briefzentrum der Deutschen Post in Frankfurt. In der Gutleutstraße 340–344 ging damals eines der größten Briefzentren Deutschlands „ans Netz“.

Seitdem gehört das Zentrum im Gutleutviertel zu den bundesweit 82 Briefzentren der Deutschen Post, die das Rückgrat der Briefpost in Deutschland bilden. „In den ersten 20 Jahren unseres Betriebs, haben wir in Frankfurt rund 25 Milliarden Briefsendungen bearbeitet. Von hier aus versorgen wir jeden Tag rund 1,2 Millionen Haushalte mit Briefpost. Bereits diese Zahlen zeigen, welch wichtiger Knotenpunkt dieses Zentrum ist“, sagt Stefan Decher, Leiter der Postniederlassung Frankfurt.

Täglich bis zu 4,5 Millionen Briefsendungen

Die Frankfurter Postniederlassung in der Gutleutstraße gehört mit Produktionsstandorten in Frankfurt, Offenbach und Rodgau zu den größten Niederlassungen Deutschlands. Insgesamt gibt es in Deutschland 82 Briefzentren, 34 Paketzentren sowie zwei Internationale Postzentren. Im Briefzentrum Frankfurt werden in ein- und abgehender Richtung alle Briefsendungen für die Leitregionen 60 und 61 bearbeitet. Das heißt für alle Orte, deren Postleitzahlen entweder mit 60 oder 61 beginnen, ist das Frankfurter Briefzentrum der zentrale Knotenpunkt für alle postalischen Verbindungen. Jeden Tag bearbeiten die 380 Mitarbeiter des Briefzentrums Frankfurt bis zu maximal 4,5 Millionen Briefsendungen.

Soft- und Hardware ständig verbessert

Bereits im Frühjahr 2003 wurde das technische Innenleben des Briefzentrums mit der ersten Generation der sogenannten „Gangfolgesortiermaschinen“ erweitert. Es folgten die teilautomatisierte Briefordnerei, als Weiterentwicklung der bisher üblichen händischen Formattrennung der Briefsendungen nach Größen sowie die Einführung von Integrierten Lese- und Videocodiermaschinen (kurz ILVM). Diese neuartige Sortiertechnik ermöglichte es, dass die Briefe mit einer höheren Zustellqualität und –schnelligkeit noch genauer und zuverlässiger nach den Anschriften der Empfänger sortiert werden können. Vor sechs Jahren investierte die Deutsche Post zehn Millionen Euro am Standort Frankfurt in neue Sortiertechnik …  unter anderem in eine neue Generation von Großbriefsortiermaschinen.

High Tech-Briefbearbeitung

Briefe werden nach Formaten getrennt und in Aufstellmaschinen eingelegt. Eine automatische Abtasteinrichtung erkennt die Briefmarken und dreht und wendet die Briefe so, bis sie in der richtigen Position für den Stempelvorgang sind. Spätestens um 22:30 Uhr verlassen alle Briefe, die nicht für den eigenen Bereich bestimmt sind, das Frankfurter Briefzentrum. Sie werden an die 81 Ziel-Briefzentren in ganz Deutschland weitergeleitet. …

„Die Schnelligkeit und die Zuverlässigkeit des Brieftransports in Deutschland generell und hier bei uns im Rhein-Main-Gebiet speziell, sind das Resultat einer ständigen technischen Weiterentwicklung. Über 94 Prozent aller Inlandsbriefe erreichen ihre Empfänger in Deutschland bereits einen Tag nach der Einlieferung im Briefzentrum. Diese hervorragende Qualität ist nur mit hoch motivierten Mitarbeitern und mit Hilfe modernster Sortiertechnik möglich“, betont Stefan Decher.

www.dpdhl.com

gw

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