Wird das Rätsel endlich gelöst? … Spurensuche nach 128 Jahren: SAT.1-Dokumentation am 29.11. „Jack the Ripper – Was wirklich geschah“

29 Nov
2016
jacktheripper1888

Bild: By Unknown (illustrator) Jack1956 (upload on en.wiki) ΛΦΠ (file moved on Commons) („Illustrated London News“) [Public domain], via Wikimedia Commons

Unterföhring – Dr. Thomas Müller kennt sich mit Mördern aus: „Niemand wacht in der Früh auf und sagt: Heute begehe ich ein sexuelles Tötungsdelikt.“

Der Kriminalpsychologe und Fallanalytiker beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit den Abgründen des Menschen und war unter anderem auch bei der Untersuchung der Taten des sogenannten Rhein-Ruhr-Rippers Frank Gust beteiligt.

Für die Dokumentation „Jack the Ripper – Was wirklich geschah“ taucht der österreichische Kriminologe in die Welt des bis heute unbekannten Mörders von Whitechapel ein, der 1888 das Londoner East End durch eine extrem blutige Mordserie an Prostituierten in Panik versetzte.

Zusammen mit weiteren Experten wie Kriminalhistoriker Donald Rumbelow, Rechtsmediziner Sebastian Kunz und Kriminalkommissar Uwe Kinn versucht er, dem Prostituiertenmörder 128 Jahre nach der Mordserie endlich eine Identität zu geben.

Dr. Thomas Müller fasst die Grundmotivation des Täters zusammen, die vergleichbar ist mit der eines Frank Gusts und anderer Serienmörder des 20. und 21. Jahrhunderts: „Man kann sich einen Menschen vorstellen, der ständig auf der Flucht ist. Seine Fantasien treiben ihn dazu, Opfer zu suchen, sie zu töten, und dann das umzusetzen, was ihm immer und immer wieder durch den Kopf geht.“

Welcher der sieben Hauptverdächtigen der East-End-Morde von 1888 passt in dieses Schema? Wer hatte ausreichend Anatomiekenntnisse, die es ihm erlaubten, seine Opfer in geradezu perverser Professionalität auszuweiten?

Ist es auf Basis modernster Technik heute möglich, aus den spärlichen Zeugenaussagen ein Phantombild zu generieren – und löst dieses Bild endlich das Rätsel um Jack the Ripper?

Die Antworten sehen SAT.1-Zuschauer am Dienstag, 29. November, um 22:25 Uhr, im Anschluss an „Jack the Ripper – Eine Frau jagt einen Mörder„.

ots/wk

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