„Es ist viel besser zu vergessen und zu lächeln, als sich zu erinnern und traurig zu sein“ …

14 Nov
2016

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Christina Rossetti • Bild: Dante Gabriel Rossetti [Public domain], via Wikimedia Commons

… diese wahre Erkenntnis stammt von Christina Georgina Rossetti (* 5. Dezember 1830 in London; † 29. Dezember 1894 in London) – britische Dichterin im viktorianischen Zeitalter.

Christina Rossetti’s Vater war der italienische Dichter und Gelehrte Gabriele Rossetti, der aus Neapel fliehen musste und in England politisches Asyl fand – ihre Mutter Frances Polidori war die Tochter des Schriftstellers Gaetano Polidori und eine Schwester des Schriftstellers John Polidori. Christina wurde mit ihren drei Geschwistern Dante Gabriel Rossetti (1828–1882), William Michael Rossetti (1829–1919) und Maria Francesca Rossetti (1827–1876) zu Hause unterrichtet. Wie alle Geschwister sprach auch sie perfekt italienisch.

Christina kränkelte in ihrer Jugend häufig, schrieb aber schon früh Gedichte. Ein erster Gedichtband wurde von ihrem Großvater Gaetano Polidori 1847 in dessen eigener Druckerei gedruckt. Die Mutter Frances und ihre beiden Töchter – zunächst gläubige Mitglieder des Evangelikalen Zweigs der Church of England – wandten sich in den 1840er Jahren der Oxford-Bewegung zu, „Tractarians“, die sich durch Verteilen von Traktaten für eine Kirche der Vorväter einsetzten. Christina Rossetti wurde 1845 in der Christ Church eingesegnet.

Durch Krankheit und nachlassende Sehkraft musste der Vater seine Stelle am King’s College 1845 aufgeben. Die finanziellen Schwierigkeiten versuchte die Mutter mit einer Tagesschule in der Arlington Street aufzufangen. Eine weitere Schule in Frome, Sommerset, musste nach einem Jahr aufgegeben werden.

Christina Rossetti schrieb seit ihrer Jugend. Viele ihrer Gedichte handeln vom Leid auf Erden, dem Tod, dem Jenseits (Himmel, Paradies) und von unglücklicher Liebe. Einen weiteren großen Teil machen ihre Kindergedichte aus, allen voran Goblin Market, das, wie Christina immer wieder betonte, „nur ein Märchen“ sei. Aber es finden sich sehr viele Bilder und Symbole, die das Werk für vielschichtige Interpretationen offenlassen. Die Rose, die Christina als ihr persönliches Zeichen auserwählt hatte, findet sich oft in ihren Gedichten.  –  (wikipedia)

gw

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