Politiker aller vier im Bundestag vertretenen Parteien unterstützen die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton“!

29 Okt
2016
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Die Abgeordneten Klaus Mindrup (SPD), Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) und Kai Wegner (CDU) füllten am 27. Oktober bei einer Packparty in Berlin-Mitte Schuhkarton-Geschenke für Kinder in Not. Bildquelle: Geschenke der Hoffnung / Maurice Ressel

Berlin – Bundestagsabgeordnete packen für „Weihnachten im Schuhkarton“. Gemeinsam mit den Abgeordneten Kai Wegner (CDU), Klaus Mindrup (SPD) und Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) füllten bei einer Packparty in Berlin-Mitte zahlreiche motivierte Freiwillige Geschenkpäckchen für Kinder in Not.

Die Abgeordnete Petra Pau (Die Linke) unterstützte die Packaktion ebenfalls, konnte jedoch nicht persönlich teilnehmen. Der Berliner CDU-Generalsekretär Kai Wegner berichtete, dass er bereits seit langem jedes Jahr ein Päckchen gemeinsam mit seinem Sohn packe: „Weihnachten im Schuhkarton zaubert Kindern, die es im Leben nicht leicht haben, ein Lächeln ins Gesicht. Die Geschenke verbreiten Hoffnung und machen Mut. Gerade in Zeiten von Kriegen und Krisen setzt die Geschenkaktion ein Zeichen für Liebe und Verständigung.“ Der Sozialdemokrat Klaus Mindrup sagte: „Gerne beteilige ich mich an der Aktion ‚Weihnachten im Schuhkarton‘, weil ich dazu beitragen möchte, gerade in politisch schwierigen Zeiten, den Kleinsten auf der Welt ein Zeichen der Freude zu übermitteln.“ Die Schuhkartons seien ein Symbol des Miteinanders, die zeigten, dass es nicht nur eine Welt der Ellenbogen gebe, sondern auch des Teilens.

Renate Künast (Bündnis 90/Die Grünen) betonte, dass die Schuhkartongeschenke weit mehr als einen Glücksmoment bewirken: „Es ist wichtig im Leben, anderen gegenüber positive Gesten zu zeigen. Diese Geschenke drücken echte Wertschätzung aus und lösen bei den Kindern Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein aus.“ Die Abgeordneten riefen dazu auf, sich an der Aktion zu beteiligen und mitzupacken. Ab sofort kann man dies auch im Internet unter www.online-packen.de tun.

Kirchen als verlässliche Partner

Der Geschäftsführer des Trägervereins ‚Geschenke der Hoffnung‘, Bernd Gülker, erinnerte daran, dass in vielen Ländern gerade die örtlichen Kirchengemeinden verlässliche und kompetente Partner seien: „Zusammen mit ihnen ist es uns als christlich-karitatives Werk wichtig, dass Weihnachten wieder seine ursprüngliche Bedeutung zurückgewinnt.“ Die Gemeinden bereiteten sich in diesen Wochen intensiv auf die Verteilungen der Päckchen vor. Dabei arbeiteten sie oft mit Sozialbehörden und anderen karitativen Organisationen zusammen: „Für viele der Kinder wird Weihnachten im Schuhkarton‘ überhaupt erst das erste Geschenk ihres Lebens sein. Bei vielen Mädchen und Jungen wird es viel mehr als spontane Freude bewirken … oft ist es der Beginn neuer fördernder Beziehungen vor Ort und weckt dadurch neuen Lebensmut.“

Bis 15. November mitpacken

Bis zum 15. November können noch im deutschsprachigen Raum die selbstgepackten Schuhkartons abgegeben werden. Verteilt werden die Päckchen u.a. in Moldau, der Mongolei, Montenegro, Rumänien und Serbien. Um die Kosten für Transport, Ehrenamtsschulung, Qualitätssicherung und Transparenzwesen zu decken, empfiehlt ‚Geschenke der Hoffnung‘ eine Geldspende von 8,– Euro pro beschenktem Kind. Der Betrag kann online unter www.weihnachten-im-schuhkarton.org überwiesen werden. Dort sind auch alle rund 5.000 Abgabestellen im deutschsprachigen Raum zu finden.

ots/gw

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