Den Fledermäusen auf der Spur! Auszubildende erstellen für die bekanntesten Arten einen „Fledermaus-Atlas“!

7 Okt
2016
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© 2016 Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation

Wiesbaden – Wie viele Fledermäuse gibt es eigentlich? Welche Arten existieren in Deutschland? Und wo sind sie überhaupt zu finden? Diese Informationen finden sich jetzt in einem „Fledermaus-Atlas“, den u.a. Auszubildende der ‚Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG)‘ erstellt haben.

Hierfür wurden sie am 27. September mit dem 3. Platz beim ‚Ravenstein-Förderpreis für Auszubildende der Ämter für Bodenmanagement‘ in der Villa Mumm in Wiesbaden ausgezeichnet.

„Die Fledermaus-Populationen in Deutschland stehen unter Natur- und Artenschutz. Die Auszubildenden liefern daher für die bekanntesten Fledermausarten einen Atlas. Dieser zeigt die Artenverteilung und liefert wichtige Zusatzinformationen. Dadurch sollen Politik, Verwaltung und Gesellschaft für diese Spezies sensibilisiert werden – und das ist gelungen“, so die Jury in ihrer Begründung zum 3. Platz des Nachwuchses.

preisverleihung_fledermaus-atlas_azubis_2016Die Auszubildenden Anna Deichmann (Amt für Bodenmanagement Homberg/Efze) und Lisa-Maria Schernes (Amt für Bodenmanagement Marburg) sowie Janine Frank und Florian Damm (Amt für Vermessung und Geoinformation, Stadt Kassel) haben allgemeine Informationen zur Fledermauspopulation in Deutschland, als auch Steckbriefe zu den wichtigsten Arten – mit einer Karte zur Verbreitung der jeweiligen Art – erstellt. Sie machten darüber hinaus auf die Bedrohung der Fledermauspopulation, unter anderem durch Windräder, und die Zerstörung von Lebensräumen aufmerksam.

Der 1. Preis ging an zwei Auszubildende aus Berlin mit einem Falt-Stadtplan für Flüchtlinge, der sich zurzeit im Nachdruck befindet. Der 2. Preis wurde an zwei Auszubildende aus Potsdam mit einem Video zum Potsdamer-Platz überreicht.

Daneben wurden im Rahmen der Veranstaltung Anerkennungspreise verliehen. Oliver Hahn (Amt für Bodenmanagement Büdingen), Christoph Lack und Alexander Milch (Amt für Bodenmanagement Heppenheim) erhielten einen Anerkennungspreis für ein Brettspiel namens „MolaRotunda – römische Rundmühle“. Ein weiterer Anerkennungspreis wurde an Florian Knoch (Amt für Bodenmanagement Homberg/Efze), Lukas Haas und Joshua Petersen (Amt für Bodenmanagement Fulda) sowie an Matthias Dietrich (Bundesamt für Kartographie und Geodäsie) überreicht. Sie hatten das Online Wissensquiz und Infoportal „Dr. Geo“ entwickelt.

An der Preisverleihung des Bundesamtes für Kartographie und Geoinformation (BKG) nahmen neben Horst Schöttler, dem Vorsitzenden der Ravenstein-Stiftung, der die Preisverleihung eröffnete, sowie Prof. Dr. Mark Vetter, Vertreter des Präsidenten der Deutschen Gesellschaft für Kartographie e.V. (DGfK), rund 80 geladene Gäste teil. Bevor die stolzen Gewinner ihre Urkunden, ihr Preisgeld und eine kostenlose Mitgliedschaft im DGfK entgegennehmen konnten, erläuterte Dirk Zellmar, Moderator der Veranstaltung und Leiter der Kommission Aus- und Weiterbildungbeim DGfK, die Entstehung und Entwicklung des Ravenstein-Förderpreises.

Der Ravenstein Förderpreis ist ein Wettbewerb in der Bundesrepublik Deutschland, der das hohe Niveau der Ausbildung des kartographischen Nachwuchses sicherstellen soll. Er wurde von Helga Ravenstein in Zusammenarbeit mit dem DGfK in den 1980er Jahren ins Leben gerufen und 2008 dauerhaft als Kartographie-Stiftung Ravenstein anerkannt. Die gemeinnützige Stiftung hat sich dem Ziel der Nachwuchsförderung der deutschen Kartographen verschrieben.

Weitere Informationen unter: www.hvbg.hessen.de

gw

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