„Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten!“ …

30 Aug
2016

Johann Wolfgang von Goethe • Bild: Joseph Karl Stieler [Public domain], via Wikimedia Commons

Johann Wolfgang von Goethe • Bild: Joseph Karl Stieler [Public domain], via Wikimedia Commons

… wusste schon Johann Wolfgang von Goethe (* 28.08.1749 in Frankfurt am Main – † 22.03.1832 in Weimar). Und auch diese – ach so wahre – Erkenntnis stammt von unserem großen Dichter:

„Alles auf der Welt kommt auf einen gescheiten Einfall und auf einen festen Entschluss an!“ 

Von seiner Jugend bis ins hohe Alter war Johann von Goethe Lyriker. Mit seinen Gedichten und auch Zitaten prägte er die literarischen Epochen des Sturm und Drangs und der Weimarer Klassik. Ein großer Teil seiner Lyrik erlangte Weltgeltung und gehört zum bedeutendsten Teil des lyrischen Kanons der deutschsprachigen Literatur.

Im Laufe von etwa 65 Jahren schrieb er mehr als 3.000 Gedichte, die teils eigenständig, teils in Zyklen wie den Römischen Elegien, dem Sonettenzyklus, dem West-östlichen Divan oder der Trilogie der Leidenschaft erschienen. Das lyrische Werk zeigt eine erstaunliche Formen- und Ausdrucksvielfalt und entspricht der Weite des inneren Erlebens.

Neben langen, mehrere hundert Verse umfassenden Gedichten, stehen kurze Zweizeiler, neben Versen mit hoher sprachlicher und metaphorischer Komplexität einfache Sprüche, neben strengen und antikisierenden Metren liedhafte oder spöttische Strophen sowie reimlose Gedichte in freien Rhythmen. Mit seinem lyrischen Gesamtwerk hat Goethe das deutschsprachige Gedicht „erst eigentlich geschaffen“ und Vorbilder hinterlassen, an denen sich nahezu alle nachfolgenden Dichter gemessen haben.

In seiner lyrischen Produktion hat Goethe sich alle aus der (alten und neuen) Weltliteratur bekannten Formen dieser literarischen Gattung mit metrischer Virtuosität zu eigen gemacht. Sein poetisches Ausdrucksvermögen wurde ihm so selbstverständlich „wie Essen und Atmen“.

Auch war Johann Wolfgang von Goethe wohl ‚einer der größten Briefeschreiber der Welt‘ … der Brief sei für ihn die ’natürlichste literarische Form‘  gewesen. Etwa 12.000 Briefe von ihm und 20.000 an ihn sind erhalten. Allein der bedeutsame Briefwechsel zwischen Goethe und Schiller umfasst 1.015 überlieferte Briefe. Ungefähr anderthalbtausend Briefe richtete er an Charlotte von Stein (die wichtigste und prägendste Beziehung Goethes (1742-1827) während des Weimarer Jahrzehnts).  –  (Wikipedia)

gw

1 Kommentar zu „Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, muss die Gegend verlassen, wo sie gelten!“ …

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AuroraLife

August 31st, 2016 at 17:02

Ja, wenn nach dieser Regel auch hier gehandelt würde, dann wäre einiges leichter… Danke für die tollen Infos zu diesen wichtigen Persönlichkeiten.

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