In den Sommerferien aktiv: Deutschkursprojekt für Geflüchtete im „cafe deutschland“ im „Holzhausenschlösschen“!

1 Aug
2016
cafe-deutschland-im-Holzhausenschlösschen-(c)-FrankfurterBürgerstiftung

„cafe deutschland“ im Holzhausenschlösschen • Bild: Frankfurter Bürgerstiftung

Frankfurt am Main – „SpeakOut zu Gast im offenen Holzhausenschlösschen“: Am Mittwoch, 10. August, 15:00–17:00 Uhr, empfängt das „cafe deutschland“ im Holzhausenschlösschen, Justinianstraße 5, 60322 Frankfurt, Schülerinnen und Schüler des Deutschkursprojekts „SpeakOut“. Der Eintritt ist frei!

„SpeakOut“ bietet unter dem Dach der Initiative „Refugees welcome: Frankfurt zeigt Herz“ ehrenamtlichen Sprachunterricht für Geflüchtete an. In den Sommerferien organisiert das Projekt für interessierte Schülerinnen und Schüler verschiedene Aktionen, um den Umgang mit der deutschen Sprache weiter zu vertiefen. Beim Besuch des „cafe deutschland“ im Holzhausenschlösschen soll das Deutschsprechen im Vordergrund stehen. Didaktisch angeleitet von ehrenamtlichen Lehrern von „SpeakOut“ werden am 10. August etwa zehn Schülerinnen und Schüler des Projekts sowie Gäste und Ehrenamtliche des „cafe deutschland“ Gesprächssituationen des alltäglichen Lebens nachstellen.

„cafe deutschland“ ist ein Kooperationsprojekt, das mehrmals in der Woche, immer von 15:00-17:00 Uhr, offene Treffpunkte in der Innenstadt von Frankfurt anbietet … und lädt in Caféatmosphäre Geflüchtete, in der Flüchtlingsarbeit Engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Frankfurt zur Begegnung und zum Austausch ein. Bei einer Tasse Tee oder Kaffee können erste Unterhaltungsversuche gestartet und Eindrücke ausgetauscht werden. Diverse
Materialien zum Erwerb der Deutschen Sprache liegen bereit und sollen helfen, die Sprachbarriere zu überwinden.

Im Holzhausenschlösschen kümmern sich seit dem 01. Juni – immer mittwochs – aus einer Gruppe von rund 25 Ehrenamtlichen je zwei Personen abwechselnd um die Betreuung und helfen den Geflüchteten bei Fragen zur deutschen Sprache, alltäglichen Problemen oder verweisen an die entsprechende offizielle Anlaufstelle. Das Projekt reiht sich somit nahtlos in die Geschichte des bürgerschaftlichen Engagements der Frankfurter Bürgerstiftung ein, die seit ihrer Gründung im Jahr 1989 zum Stiften anstiftet und Raum für Beteiligung und Engagement ermöglicht.

Der Projektname „cafe deutschland“ nimmt die Idee einer gleichnamigen Bildreihe des Düsseldorfer Künstlers Jörg Immendorf aus den 1970er/80er Jahren auf. Großformatige Bilder eines Caféraums machten damals die Brüche und Gegensätze des geteilten Deutschlands sichtbar, brachten jedoch gleichzeitig die Menschen – trotz Mauern und verschiedener Ideologien – auf der Leinwand zusammen … und versteht sich so als weiteren Beitrag zur Willkommenskultur in Frankfurt.

„cafe deutschland“ ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Diakonischen Werk für Frankfurt am Main des Evangelischen Regionalverbandes, der Katholischen Stadtkirche Frankfurt, dem Haus der Volksarbeit e.V., der frankfurter werkgemeinschaft e.V., der Katholischen Dompfarrei, der Evangelischen Sankt Petersgemeinde und der Frankfurter Bürgerstiftung.  –  www.frankfurter-buergerstiftung.de

Die Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen wurde am 15. Februar 1989 errichtet. Sie verfolgt die Förderung und Durchführung von jährlich knapp 300 kulturellen Veranstaltungen (Vorträge, Lesungen, Ausstellungen, Konzerte, Kinderveranstaltungen), die Erforschung der Geschichte der Stadt Frankfurt am Main, die Vergabe von entsprechenden Forschungsaufträgen, regelmäßige Publikationen und die Arbeit im Frankfurter Denkmalschutz. 2013 wurde die Satzung um die Zwecke ‚Soziales und Umwelt‘ erweitert.

gw

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