Forscher werben um Verständnis für pubertierende Teenager … Für Eltern sind es schwierige Jahre!

1 Jul
2016
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Bild: Pixabay

Baierbrunn – Gehirn im Ausnahmezustand! – Jedoch werben Neurowissenschaftler um Verständnis für Kinder und Jugendliche in der Pubertät. Denn hinter der Stirn von Pubertierenden findet ein riesiges ‚Umbauprojekt‘ statt.

Das Gehirn formiert sich neu – in zeitversetzten Bauphasen, wie Experten im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ erklären.

„Das limbische System, das für die Verarbeitung von Emotionen, Impulsen und Bewegung zuständig ist, reift schneller“, so die Neuropsychologie-Professorin Kerstin Konrad von der Uniklinik Aachen. Das Vorderhirn, das für das Zusammenspiel der anderen Areale im Gehirn sehr wichtig ist, werde erst zum Schluss fertig.

Das Ungleichgewicht in der Hirnentwicklung begünstigt das typische Pubertätsverhalten: Sehr risikoreich, an sofortiger Belohnung interessiert, wenig die langfristigen Folgen abschätzend, betont Kerstin Konrad.

Solange das Vorderhirn nicht ausgereift ist, haben Gefühle die Oberhand: „Deswegen interessiert Jugendliche auch oft der Schulunterricht nicht.“

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 6/2016 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

ots/wk

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