VORSICHT! – Kummer und Sorgen schlagen nicht nur auf’s Gemüt, sondern auch auf den Darm!

22 Apr
2016
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Bild: Pixabay

Baierbrunn – Der Natur lauschen … Machen Sie Ihrem Darm zuliebe Achtsamkeitsübungen, denn bei Kummer und Sorgen bildet der Darm weniger schützende Schleimstoffe, was Darmbeschwerden fördern kann.

Professor Martin Bohus, Direktor der Klinik für Psychotherapie am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheim, rät im Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ zu Achtsamkeitsübungen gegen Dauergrübeln: „Schließen Sie auf einer Bank im Park die Augen, tun Sie so, als sei die Natur ein kleines Kammerorchester und nehmen Sie Geräusche wahr, ohne sie zu deuten.“

Wer möchte, kann das auch zu Hause bei geöffnetem Fenster üben. Schon fünf Minuten täglich reichen. Auch bewusst zu atmen, tut dem Darm gut. Bei Hektik atmen wir flacher, und die Anspannung kann die Darmaktivität hemmen.

Diese Übung kann Nervösen helfen: Setzen Sie sich bequem angelehnt auf einen Sessel … Handflächen aneinanderreiben … eine Hand auf den Oberbauch zwischen Nabel und Rippenbögen legen … locker atmen – mit der Zeit werden die Züge automatisch intensiver. „Die Position der Hand verändern, sodass sie im Verlauf den ganzen Bauch mehrere Atemzüge lang berührt“, rät Magdalena Unger, Atemtherapeutin aus München.

Das Apothekenmagazin „Senioren Ratgeber“ 4/2016 liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

www.senioren-ratgeber.de  –  www.wortundbildverlag.de

ots/gw

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