Gesichts- oder Körpercreme halten länger, wenn man besser Spachtel, statt Finger eintaucht!

6 Apr
2016
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Bild: Pixabay

Baierbrunn – Damit eine Creme länger hält, sollte man besser nicht die Finger hineintauchen. „Sobald man die Creme öffnet, sie mit Luft und den Fingern in Kontakt kommt, gelangen Bakterien hinein. Diese können sich vermehren, zum Verfall der Creme beitragen und auf der Haut Infektionen hervorrufen“, betont Dermatologin Dr. Tatjana Pavicic.

Hygienischer ist: Creme-Spachtel verwenden oder Cremes in luftdichten Pumpspendern. In der Regel halten Cremes zwölf Monate – egal ob für Gesicht oder Körper. Verändert sich der Geruch oder die Konsistenz des Produkts aber früher, sollte man sie entsorgen.

„Augenpflege enthält in der Regel weniger Konservierungsstoffe als Gesichtscreme“, erläutert die Münchner Dermatologin Dr. Tatjana Pavicic im Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“. So reizt sie nicht die ohnehin sensible Partie. Deshalb sind Augencremes meist nur drei Monate haltbar, maximal ein halbes Jahr.

Dasselbe gilt für Naturkosmetik, die in der Regel auch auf Konservierungsstoffe verzichtet. Wasserhaltige Seren sind nach dem Öffnen etwa ein halbes Jahr verwendbar. „Je höher der Wasseranteil, desto kürzer die Haltbarkeit“, so Pavicic. Ist der Fettanteil höher, lässt sich auch ein Serum länger nutzen. Auch Licht, Wärme und Feuchtigkeit verringern die Haltbarkeit.

Das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ 4/2016 A liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.

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ots/gw

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