Deutsche Post DHL Group bietet Praktika für Flüchtlinge an!

24 Mrz
2016
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Stefan Decher (Niederlassungsleiter Deutsche Post Frankfurt) – 3.v.li. – und Erika Kollmann (Koordinatorin Arbeitsmarkt & Integrationsprojekte beim KCA-Jobcenter Main-Kinzig-Kreis) – 5.v.li. – mit Praktikanten • Bild: Deutsche Post

Frankfurt am Main Zurzeit bietet die „Deutsche Post DHL Group“ acht Praktikanten in den Briefzentren Frankfurt und Offenbach … und leistet gemeinsam mit Partnern einen Beitrag zur Flüchtlingshilfe in Deutschland. Das Ziel ist es, die Hilfsorganisationen in Deutschland nachhaltig zu unterstützen.

„Als Unternehmen, das in Deutschland und zugleich weltweit zu Hause ist, wollen wir gemeinsam mit Partnern einen Beitrag zur Integration der Flüchtlinge leisten. Damit setzen wir auch die Tradition des ehrenamtlichen Engagements unserer Mitarbeiter in Kooperation mit gemeinnützigen Organisationen fort“, sagt Stefan Decher, Leiter der Postniederlassung Frankfurt.

Insgesamt stellt das Unternehmen für das erste Jahr eine Million Euro für Programme zur Integration von Flüchtlingen insbesondere durch Spracherwerb und Berufsvorbereitung zur Verfügung. Dabei kooperiert ‚Deutsche Post DHL Group‘ mit erfahrenen Partnern, wie dem ‚Bündnis Aktion Deutschland Hilft‘, ‚SOS-Kinderdorf‘, ‚Stiftung Lesen‘ und ‚Teach First Deutschland‘. Aber auch mit Landkreisen, wie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Center für Arbeit des Main-Kinzig-Kreises.

Konkret geht es hierbei um Praktikumsplätze für Flüchtlinge, um diesen so einen Einblick in die deutsche Arbeitswelt zu ermöglichen. Als einer der größten Arbeitgeber hierzulande bietet die Deutsche Post DHL Group bundesweit 1.000 Praktika an, die perspektivisch zu Ausbildung und Arbeit in Deutschland führen können. In den Briefzentren Frankfurt und Offenbach absolvieren momentan acht Flüchtlinge ein mehrwöchiges Praktikum im Bereich Briefsortierung.

„Einige dieser Praktikanten haben sich bereits um eine anschließende Ausbildung bei uns beworben. Andere haben schon signalisiert, dass sie nach Abschluss ihres Praktikums auch weiter gerne bei uns arbeiten wollen“, erklärt Stefan Decher. Alle Hilfsprojekte werden von rund 100 Koordinatoren aus Niederlassungen der Deutschen Post deutschlandweit gemeinsam mit Partnern lokal betreut.

„Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Post DHL ist für uns als Jobcenter sehr vielversprechend“, hebt Michael Krumbe, Vorstand des KCA-Jobcenters hervor: „Es ist nicht selbstverständlich, dass sich ein Unternehmen dieser Größenordnung so aufgeschlossen und flexibel zeigt und Asylberechtigten, die Arbeitslosengeld II beziehen, eine Chance auf dem Arbeitsmarkt eröffnet. Umso mehr freuen wir uns, dass bereits erste sozialversicherungspflichtige Beschäftigungen aus dem Projekt resultieren.“ Michael Krumbe setzt darauf, auch weiter im Rhein-Main-Gebiet mit der Deutschen Post DHL Hand in Hand zu arbeiten.

Die Post für Deutschland. The logistics company for the world. – www.dpdhl.de  –  https://twitter.com/dpdhl_fra

gw

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