Nach der heimlichen Hochzeit mit Pit Weyrich schwärmt Isabel Varell: „Mit Pit fühlt sich alles richtig an!“

4 Mrz
2016
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Isabell Varell • Foto: © JCS / , via Wikimedia Commons

HamburgIsabel Varell ist ein echtes Multitalent: Sängerin, Schauspielerin, Moderatorin und jetzt auch Autorin.

Im Interview mit „Meins“ (4/2016, EVT 2.3) spricht sie über ihre traurige Kindheit, die gescheiterte Ehe mit Drafi Deutscher und ihre glückliche Beziehung mit Pit Weyrich, den sie bereits im August heimlich geheiratet hat: „Mit der mittleren Reife, die Pit und ich jetzt erlangt haben, fühlt sich alles richtig an.“

Der 54-Jährigen ist es wichtig, immer wieder neu anfangen zu können. „Pit ist mir da ganz ähnlich. Er ist mein liebster Gefährte auf dem Spielplatz des Lebens. Er hört mir zu und passt auf, sollte mir jemand ein Förmchen an den Kopf werfen. Heute bin ich so weit, dass ich diese Liebe selbstbewusst leben kann.“

Ihre erste Ehe mit dem Sänger Drafi Deutscher zerbrach. „Drafi trug mich anfangs auf Händen. Und er versprach mir, mit dem Koksen aufzuhören. Ich habe ihm geglaubt. Es dauerte aber nicht lange, da durchlebte ich die ersten emotionalen Wechselbäder. Drafi war liebevoll und überschwänglich, im nächsten Moment vergaß er alles, lebte nur nach seinen Bedürfnissen und belog mich. Daran ist unsere Liebe zerbrochen wie ein Keks, verrät die Schauspielerin:

„Erst viel später erfuhr ich, dass er wieder Drogen nahm. Das war wohl der Grund für sein widersprüchliches Verhalten. Ich hätte mit ihm gern den Traum von unserer Liebe fortgesetzt. Aber ich sah keine Chance mehr, weil er seiner Sucht einfach nicht entkommen konnte.“

Über ihre traurige Kindheit, in der sie wenig Liebe und Zuspruch erfuhr, spricht die Schauspielerin ganz offen: „Wenn man, wie ich als Kind, ständig von seiner Mutter zu hören bekommt: ‚Du bist dumm, du kannst nichts und taugst nichts‘, ist man irgendwann selbst davon überzeugt. Mich haben diese Sätze sehr lange begleitet.“ Das Verhältnis zu ihrer Mutter war ein Leben lang schwierig – bis zu ihrem Tod:

„Sie konnte in einem Moment liebevoll sein, im nächsten grausam. Ihre Gewaltausbrüche waren kaum zu ertragen. Aber die Natur hat es nun mal so eingerichtet, dass Kinder ihre Eltern lieben, was auch passiert. Mit 18 zog ich zu Hause aus. Aber sie behielt weiter Macht über mein Leben. Das endete erst mit ihrem Tod vor 15 Jahren. Es klingt schlimm, aber das war wie ein Befreiungsschlag für mich.“

https://www.bauer-plus.de/zeitschriften/frauen/meins

ots/wk

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