„Hauskonzerte“ erfreuen sich bei Edgar F. Jürgens und Silvana Gottschalk im Taunus immer größerer Beliebtheit!

6 Feb
2016
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Silvana Gottschalk und Edgar F. Jürgens  –  Foto: privat

Königstein im Taunus – Seit vielen Jahren lieben und schätzen spendierfreudige Gäste diese musikalischen und kulinarischen Abende im Hause von Edgar F. Jürgens … sind sie doch dafür bekannt, jungen und begabten Künstlern eine Plattform zu bieten!

Edgar F. Jürgens ist nicht nur ein großer Klassik-Liebhaber und Kultur-Mäzen, sondern auch stellvertretender Vorsitzender der „arteMusica-Stiftung“ (Stiftung für Kunst und Kultur – www.artemusica.de), die 2001 von Gabriele Kippert (Stifterin und Vorsitzende des Kuratoriums) gegründet wurde und sich dem „Wahren, Schönen, Guten“ verschrieben hat. Und der bekannte Pianist Christopher Park ist Vorsitzender des Stiftungsvorstands: „Ein Pianist wie ein Paukenschlag. Nur ein paar Takte – und schon hat er den Saal“heißt es in der Presse.

Die mit einem Grundstock-Kapital errichtete Stiftung ist ausdrücklich offen und zugänglich für Zustiftungen und Spenden – und fördert:
–  Bildende Kunst und die damit verbundenen Veranstaltungen
  Musikalische Projekte, Veranstaltungen kultureller Einrichtungen, wie Theater und Museen
–  Ausbildungsmaßnahmen junger Künstler, wie Musiker/Innen, Sänger/Innen durch Stipendien sowie durch einmalige Zuschüsse für die Teilnahme von Meisterklassen und Fortbildungs-Veranstaltungen.

Schon in den höfischen und bürgerlichen Salons des Biedermeier – nach dem Wiener Kongreß (1815) – waren Hausmusik und Hauskonzerte äußerst beliebt. Musikinstrumente – wie der Flügel – wurden zum Statussymbol, das nicht mehr nur Adelskreisen vorbehalten war. Die Musikzimmer dieser Zeit waren entsprechend künstlerisch aufwendig gestaltet: So hat zum Beispiel auch die „Graue Stube“ im Goethehaus Frankfurt eine Stuckdecke, aus der Musikinstrumente plastisch herausgearbeitet sind.

Besonders in Wien fanden vielbeachtete und hochgeschätzte Hauskonzerte statt … so hatte zum Beispiel Ignaz Sonnleitner (österreichischer Jurist und Autor) einen Kreis von kulturell interessierten Bürgern um sich geschart und kam bald mit Franz Schubert in Kontakt. Die Hauskonzerte Sonnleitners boten Schubert eine gute Möglichkeit, seine Werke in Wien bekannt zu machen. Er leitete von 1815 bis 1824 einen musikalischen Salon, in dem zahlreiche Lieder von Franz Schubert uraufgeführt wurden („Schubertiaden“).

Bei den ersten „Schubertiaden“ spielte Franz Schubert Klavier und die Baritone Johann Michael Vogl oder später Carl von Schönstein sangen dessen Lieder. Auch Lesungen und geistvolle Unterhaltungsspiele, die häufig unter einem bestimmten Thema standen, gehörten zu den Abenden. Sie waren eine Mischung von freundschaftlichen Treffen und literarisch-musikalischem Salon.

Gertrud E. Warnecke

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