Seit mehr als 300 Jahren ist die Stadt Meißen für ihr Porzellan berühmt: „Blaue Schwerter auf weißem Gold – Echt Meissener“

13 Jan
2016

Staatliche_Porzellan-Manufaktur_Meissen_2009_logo.svgLeipzig – In einer neuen Folge der Sendereihe „Der Osten – Entdecke wo du lebst“ zeigt das MDR FERNSEHEN am Dienstag, 12. Januar, 20:45 Uhr, dass die Stadt Meißen seit mehr als 300 Jahren weltweit berühmt ist für ihr wertvolles Porzellan.

Axel Bulthaupt entdeckt in „Blaue Schwerter auf weißem Gold – Echt Meissener“ Geschichten und Geheimnisse um das berühmte weiße Gold, das bis heute nichts von seiner Faszination verloren hat. Noch immer werden die detaillierten Muster in der Porzellan-Manufaktur Meissen, deren weltbekanntes Symbol die gekreuzten „Blauen Schwerter“ sind, von Hand gemalt. Eine besondere Kunst, die von Generation zu Generation weitergegeben wird und das Leben der Porzellangestalter, Bossierer und Porzellanmaler bestimmt.

Sammler hüten ihre wertvollen Einzelstücke wie Schätze. Aber auch in vielen Haushalten findet sich heute noch das Zwiebelmuster, eines der ersten Dekore von Meissener Porzellan überhaupt. So bei Jörg und Uta Danielczyk, die sich als Lehrlinge in der Porzellan-Manufaktur kennengelernt haben und bei denen sich seitdem alles um die „Blauen Schwerter“ dreht. Jörg Danielczyk hat es vom Modelleur inzwischen zum Chefdesigner des Traditionsunternehmens gebracht, seine Frau Uta arbeitet als Blumenmalerin.

Zu DDR-Zeiten war Meissener Porzellan ein begehrter Exportschlager. Nicht wenige Künstler aus dem Westen, die in der DDR aufgetreten sind, ließen sich einen Teil ihrer Gage in „Meissener“ auszahlen.

Auch heute noch sind nicht nur Prominente fasziniert von der filigranen Porzellankunst. Der Schauspieler Uwe Steimle erzählt erstmals über seine ganz private Porzellanleidenschaft und öffnet die Schränke, um seine persönlichen Lieblingsstücke zu zeigen. – www.mdr.de

ots/gw

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben