Mit dem lebenswichtigen „Sonnenvitamin D“ den Winter gut überstehen!

28 Dez
2015
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Früher gang und gäbe, der tägliche Löffel Lebertran • Bild: Pixabay

Königstein im Taunus – Kahle Bäume, bedeckter Himmel, Nieselregen … immer mehr Menschen klagen über körperliche Beschwerden in der nass-kalten Jahreszeit. Vor allem Müdigkeit und Erschöpfungszustände machen uns in der Hektik des Alltags zu schaffen.

Wo im Sommer noch die langen sonnigen Tage unser Gemüt erhellen, blicken wir im Winter relativ früh auf eine sich am Spätnachmittag verabschiedende Sonne. Dabei können wir uns in Deutschland noch glücklich schätzen … in den Skandinavischen Ländern zum Beispiel herrscht über den langen Winter monatelang Dämmerzustand am Himmel.

Grundsätzlich gilt: Es gibt keine Wunderpillen, die uns endlose Jugend und völlige Gesundheit verschaffen. Man kann jedoch den Skandinaviern nacheifern und dem Winterblues einfach mit Hilfe eines lebenswichtigen Vitamins – dem Sonnenvitamin D – entgegenwirken, das dort seit Generationen vermehrt über die Nahrung in Form von Fischölen aufgenommen wird.

Bei den Eskimos steht es täglich auf dem Speiseplan. Hier ist Robbenleber eine Delikatesse. Viele von uns kennen das Vitamin D aus der Kindheit – als uns die Mutter den Löffel mit Lebertran hingehalten hat, damit wir wachsen und gedeihen und um einer Rachitis vorzubeugen.

Kinderärzte verordnen den Neugeborenen heutzutage Vitamin D Präparate (Vigantoletten), um maßgeblich den Knochenbau und die Zahnentwicklung zu unterstützen – doch Lebertran ist eine gute natürliche Alternative zu den künstlich hergestellten Vitamin D-Präparaten. Man kann es mit Sirup mischen, um den tranigen Geschmack abzumildern.

Grundsätzlich bildet unser Körper mit Hilfe der Sonnenstrahlen selbst Vitamin D. Doch durch lange Büroaufenthalte, akute Stress-Situationen, langanhaltende Zeiten starker Belastung und vermindertem Aufenthalt im Freien – gerade in den Wintermonaten – kann allerdings ein Defizit dieses lebenswichtigen Vitamins vorliegen. Vor allem ältere Menschen leiden oft unter einem niedrigen Vitamin D-Spiegel und begünstigen somit unbewusst eine Knochenerweichung.

Vitamin D gilt zudem als Stimmungshormon und beeinflusst maßgeblich unsere Laune. Ein Mangel äußert sich zusätzlich in einer erhöhten Infektanfälligkeit, Erschöpfung und vermehrter Reizbarkeit. Da Vitamin D in nicht allzu hoher Konzentration in unserer Nahrung vorliegt, ist es sinnvoll, es als Nahrungsergänzungsmittel vor allem im Winter einzunehmen.

Wer kein Fan von Lebertran ist und den Geschmack seiner Kindheit nicht mehr aufleben lassen will, greift zu Präparaten aus der Apotheke oder dem Reformhaus. Wobei es lohnenswert ist, sich ausgiebig über die einzelnen Produkte zu informieren. Bei allen Nahrungsergänzungsmitteln mit Vitamin D gilt es, eine Überdosierung zu vermeiden.

In Nahrungsmitteln ist das „Sonnenvitamin“ vorwiegend in Fettfisch (Hering, Lachs, Sardine), Eigelb und Milch enthalten. Da Rachitis (Knochenschwund) häufig einem Vitamin D-Mangel zugrunde liegt, deckt die gute alte Milch gerade bei Kindern einen gesunden Vitamin D-Spiegel ab.

Im Freien sollten wir darauf achten, Hände und Unterarme den Sonnenstrahlen preiszugeben, denn gerade dort nimmt der Körper – laut Studien – vermehrt Vitamin D auf. Übrigens: Sonnencremes behindern die Aufnahme.

Titia große Broermann

1 Kommentar zu Mit dem lebenswichtigen „Sonnenvitamin D“ den Winter gut überstehen!

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bibi

Januar 25th, 2016 at 17:52

Ich habe einen Vitamin D Mangel und erst seitdem ich etwas dagegen einnehme, ist mir klar, warum ich so traurig, depressiv und verloren war. Ich wollte mich nur noch im Bett verkriechen. Schade, dass die Ärzte selten darauf hinweisen. Ein Mangel geht meist mit einer anderen Krankheit einher. So auch bei mir… Ich nehme Vitamin D Tropfen ein. Die habe ich von vitaminexpress. Die Tropfen eigenen sich für mich sehr gut, weil ich alle 3 Monate ein neues Blutbild mache, um zu sehen, ob sich die Werte langsam regenerieren und dann kann ich eben individuell dosieren.
LG

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