„Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden … geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst“ …

16 Dez
2015

Victor Hugo

Victor Hugo. [Public domain], via Wikimedia Commons

… erkannte schon Victor Hugo. 

Victor-Marie Hugo (* 26. Februar 1802 in Besançon; † 22. Mai 1885 in Paris) war ein französischer Schriftsteller. Er verfasste Gedichte sowie Romane und Dramen und betätigte sich als literarischer, aber auch politischer Publizist. Mehrfach war er, als Angehöriger der Pairskammer, Abgeordneter oder Senator, auch direkt politisch aktiv. Während er im deutschsprachigen Raum weniger bekannt ist als etwa Molière, Voltaire oder Balzac, gilt er vielen Franzosen als ihr größter Autor überhaupt. Sein Schaffen kann teils der Romantik, teils dem Realismus zugeordnet werden.

Wie immer schrieb und publizierte er ständig auch Gedichte, die er von Zeit zu Zeit gesammelt herausgab: 1835 Les Chants du crépuscule („Dämmerungsgesänge“, 1837), Les voix intérieures („Die inneren Stimmen“, 1840), Les rayons et les ombres („Strahlen und Schatten“).

Inzwischen ging es ihm auch privat wieder gut: Anfang 1833 hatte er die vier Jahre jüngere Schauspielerin Juliette Drouet kennengelernt, mit der er bis zu ihrem Tod 1883 zusammenblieb. 1838 erwarb ein Verlag für enorme 300.000 Francs die Rechte an seinen bisherigen Werken. 1841 wurde er nach mehreren Anläufen endlich in die Académie française gewählt. 1843 allerdings war sein Drama Les Burgraves („Die Burggrafen“) ein kompletter Misserfolg, der ihm für immer die Freude am Theater verdarb. Ein anderer, größerer Schicksalsschlag war im selben Jahr der Tod seiner jungverheirateten Lieblingstochter Léopoldine, die mit ihrem Mann bei einer Wattwanderung nahe Le Havre von der Flut überrascht wurde.

Victor Hugo setzte sich gemeinsam mit Honoré de Balzac für ein Urheberrecht ein und war einer der wichtigsten Verfechter der Berner Übereinkunft zum Schutz von Werken der Literatur und Kunst.  –  (Wikipedia)

gw

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