Tag der Kinderrechte am 20. November: Bundesweite terre des hommes-Aktion »Straßenkind für einen Tag«

20 Nov
2015
Straßenkind in Indien: Keine Schule oder medizinische Versorgung - (c) Marian Brehmer

Straßenkind in Indien: Keine Schule oder medizinische Versorgung – (c) Marian Brehmer

Osnabrück – Beim Aktionstag »Straßenkind für einen Tag« am 20. November setzen sich mehr als 2.000 Kinder in ganz Deutschland für Kinderrechte ein.

Mit der Aktion machen Kinder und Jugendliche darauf aufmerksam, dass in vielen Ländern der Welt die Rechte von Kindern verletzt werden. In mehr als 90 Städten und Gemeinden schlüpfen die Schülerinnen und Schüler in die Rolle eines Straßenkindes und verrichten Arbeiten, die viele Straßenkinder machen müssen, um zu überleben: Sie putzen Schuhe, musizieren oder waschen Autoscheiben und sammeln dabei Spenden für Straßenkinder für „terre des hommes-Projekte“.

Das internationale Kinderhilfswerk terre des hommes führt den Aktionstag in Deutschland und der Schweiz durch. Anlass ist die Verabschiedung der UN-Kinderrechtskonvention vom 20. November 1989.

»Wir sind weit davon entfernt, dass alle Kinder frei von Not und Ausbeutung leben können«, so Albert Recknagel, Vorstand von terre des hommes: »Die UN-Kinderrechtskonvention erinnert uns seit mehr als 25 Jahren daran, dass wir die Interessen von Kindern nicht vernachlässigen dürfen. Das gilt für viele arme Länder, aber wir müssen auch in Deutschland dafür sorgen, dass die Kinderrechte für alle Kinder, also auch für minderjährige Flüchtlinge, verwirklicht werden.«

„terre des hommes“ fördert Straßenkinder-Projekte in Afrika, Asien, Lateinamerika und Deutschland. In Schutzzentren erhalten Kinder und Jugendliche Essen, medizinische Versorgung und Hilfe beim Einstieg in Schule oder Ausbildung. ‚terre des hommes‘ unterstützt gezielt Initiativen von Kindern und Jugendlichen, die sich für ihre eigenen Rechte und Interessen einsetzen.

www.tdh.de

ots/gw

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