Abfall vermeiden: Kaffeehäuser, Bäckereien und Cafés müssen umdenken … Deutsche Umwelthilfe sucht kreative Ansätze

26 Okt
2015
Bild: Becherheld/Sascha Krautz

Bild: Becherheld/Sascha Krautz

Berlin – Umweltfreundlich unterwegs: Deutsche Umwelthilfe sucht kreative Ansätze zur Vermeidung von Einwegbechern! – Bewerbungsfrist für den Wettbewerb läuft bis zum 30. April 2016.

Schnell noch einen Kaffee auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder zum nächsten Termin – das geht auch ohne Einwegbecher. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ruft deshalb Anbieter von „to go“-Getränken wie Kaffeehäuser, Bäckereien, Kioske und Stehcafés dazu auf, sich mit kreativen Ideen an der Eindämmung der Becherflut zu beteiligen. Die besten Maßnahmen zeichnet die DUH im nächsten Jahr öffentlichkeitswirksam aus. Die Bewerbungsfrist läuft bis 30. April 2016.

„Jeden Tag gehen in Deutschland mehr als sieben Millionen Kaffee-Einwegbecher über die Ladentheken. Übereinander gestellt ergibt das pro Jahr einen Becher-Turm von 300.000 Kilometer Höhe. Um dieser Ressourcenverschwendung ein Ende zu setzen, brauchen wir dringend einfallsreiche und innovative Ansätze zum Umstieg auf Mehrwegalternativen“, sagt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch. Er betont, dass die Anbieter von „to go“-Getränken in der Verantwortung stehen, etwas gegen die Vermüllung der Städte und Landschaften mit den von ihnen verkauften Einwegbechern zu unternehmen.

„Wer darauf verzichtet, massenhaft Einwegbecher herauszugeben, attraktive Mehrwegalternativen anbietet oder auf Anreizsysteme zur Nutzung von Mehrwegbechern setzt, trägt nicht nur aktiv zum Ressourcen- und Klimaschutz bei, sondern kann auch eine verantwortungsbewusste Unternehmensphilosophie glaubhaft vermitteln“, sagt der DUH-Leiter für Kreislaufwirtschaft Thomas Fischer. Der Wettbewerb und die Auszeichnung von Best-Practice-Beispielen soll anderen Kaffeehäusern zeigen, wie auch sie effektiv die Umwelt entlasten können.

Die DUH hat im September 2015 die Kampagne „Becherheld – Mehrweg to go“ gestartet, um den Verbrauch umweltschädlicher Coffee to go-Becher zu verringern. Das Projekt formuliert im Austausch mit allen betroffenen Akteuren Handlungsempfehlungen für die Politik, den Handel und Verbraucher.

Ideen und Vorschläge für einen abfallarmen Verkauf und Genuss von „to go“-Getränken können bis zum 30. April 2016 per Mail an Tobias Quast quast@duh.de oder per Post an die DUH-Bundesgeschäftsstelle, Hackescher Markt 4, 10178 Berlin, geschickt werden.

Informationen und Hintergründe: www.becherheld.de Facebook: www.facebook.com/Becherheld

DUH im Internet: www.duh.de – Twitter: https://twitter.com/Umwelthilfe

gw

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