„Ich fühle mich wie im siebten Himmel“, sagt man, wenn man überglücklich ist!

28 Sep
2015

Bild: By Enoch Lau (Own work (photo)) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html), CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/) or CC BY-SA 2.5-2.0-1.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.5-2.0-1.0)], via Wikimedia Commons

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Über die Zahl „7“: Die ’sieben‘ war für die alten Griechen die vollkommene Zahl und zwar mit der Begründung, dass sie die Summe aus Dreieck und Quadrat darstellt, die wiederum als vollkommene Formen galten! Außerdem bemerkten sie, dass sich die Mondphasen alle sieben Tage ändern.

Weitere interessante Aussagen sind zum Beispiel: 

Sieben Tage hat die Woche … es gibt sieben Todsünden und sieben Weltwunder!

Nach der Bibel hat Gott die Welt in sechs Tagen erschaffen und ruhte am siebten Tag. Fünf Planeten sowie Sonne und Mond sind mit bloßem Auge sichtbar, und der Regenbogen hat sieben Farben!

Gemäß dem japanischen Volksglauben gibt es sieben Glücksgötter. Im Islam ist der siebte Himmel die ‚Wohnstatt Gottes‘.

Wer überglücklich ist, der sagt von sich, er sei „im siebten Himmel“! Man sagt, es bringe Glück, wenn ein Vor- oder Nachname sieben Buchstaben hat … und Spielern soll die Sieben besonders viel Glück bringen!

Ein zerbrochener Spiegel bedeutet sieben Jahre Pech, gefolgt von sieben Jahren Glück.

Bauernregel: „Wenn es am Siebenschläfer (27. Juni) regnet, sind sieben Wochen mit Regen gesegnet.“

Als „siebengescheit“ werden Besserwisser bezeichnet. Anders wirkt die „böse Sieben“ bei Ereignissen … in der Ehe ist „Das verflixte 7. Jahr“ gefährdet.

 

Einige Autoren gehen davon aus, dass die Sonderstellung der Sieben auf der Beobachtung astronomischer Besonderheiten beruhe:

Sieben ist die Anzahl der schon frühzeitig mit bloßem Auge sichtbaren, scheinbar beweglichen Himmelskörper: Sonne und Mond, dazu die Planeten Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn.

 

Im Katholizismus gibt es zusammengestellt von Papst Gregor dem Großen:

Sieben Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe, Klugheit, Gerechtigkeit, Tapferkeit, Mäßigung

Sieben Laster: Stolz, Geiz, Wollust, Neid, Völlerei, Zorn, Trägheit.

Quelle: Richard Webster („365 Wege, um das Glück anzuziehen“)/Wikipedia

gw

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