J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt: 70.239 Läuferinnen und Läufer aus 2.682 Unternehmen starten am 17. Juni

1 Jun
2015
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Bild: J.P. Morgan Corporate Challenge

Frankfurt am Main – Mehr als zwei Millionen Euro in neun Jahren für Behindertensportprojekte! Am 17. Juni wird der 23. J.P. Morgan Corporate Challenge in Frankfurt am Main ausgetragen.

Er ist seit vielen Jahren der größte Firmenlauf weltweit und die größte Laufveranstaltung in Europa. In diesem Jahr werden 70.239 Starterinnen und Starter aus 2.682 Unternehmen erwartet. Die Schirmherrschaft hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière übernommen, den Startschuss geben der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier und Katarina Witt, die Olympiasiegerin im Eiskunstlauf.

Martin Wiesmann, Senior Country Officer Deutschland von J.P. Morgan, zeigt sich über die Anmeldungen zum diesjährigen Lauf hocherfreut: „Bei dieser Teilnehmerzahl kommen 253.000 Euro an Spenden zusammen, mit denen Sportprojekte für junge Menschen mit körperlicher und geistiger Behinderung ermöglicht werden. Innerhalb von neun Jahren haben die Läuferinnen und Läufer gemeinsam mit J.P. Morgan 2.034.849 Euro für diesen Zweck gespendet“.

Der J.P. Morgan Corporate Challenge wird inzwischen nicht mehr nur als Firmen-, sondern auch als Benefizlauf wahrgenommen: „Der J.P. Morgan Corporate Challenge ist eine Veranstaltung des Sports und der Werte, die mit dem Sport verbunden sind“, sagt Thomas de Maizière, der als Innenminister auch für das sportliche Geschehen in der Bundesrepublik zuständig ist: „Im Vordergrund stehen Teamgeist und Miteinander. Das mit der Veranstaltung verbundene Engagement gilt der Unterstützung des Behindertensports. Kaum etwas ist besser geeignet als der Sport, um das gegenseitige Verständnis von Menschen mit und ohne Behinderung zu stärken“.

„Die Deutsche Sporthilfe und J.P. Morgan sind seit neun Jahren Partner beim Corporate Challenge. Jährlich unterstützen rund 70.000 Läuferinnen und Läufer dabei die Förderung junger Menschen mit Behinderung. Damit greift der größte Firmenlauf der Welt das Sporthilfe-Motto in idealer Weise auf: Leistung! Fairplay! Miteinander!“, sagt Dr. Michael Ilgner, der Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe.

Der J.P. Morgan Corporate Challenge ist eine weltweite Serie mit 13 Wettbewerben auf allen fünf Kontinenten. In sieben amerikanischen Städten wie New York, Chicago oder San Francisco wird er ausgetragen, dazu in Sydney, Johannesburg, Singapur, Shanghai, London und Frankfurt. 1977 startete der Firmenlauf in New York seinen Siegeszug um den Erdkreis, seit 1993 gibt es ihn in Deutschland. Im vergangenen Jahr haben 267.960 Läuferinnen und Läufer aus 807 Unternehmen weltweit teilgenommen.

Mit jeweils mehr als tausend Kolleginnen und Kollegen starten am 17. Juni in Frankfurt am Main unter dem Motto „The friendly competition“ fünf Unternehmen. An der Spitze steht die Deutsche Lufthansa mit 1.647 Starterinnen und Startern – gefolgt von der Deutschen Bahn (1414), Sanofi-Aventis (1175), Continental (1161) und der Deutschen Bank (1125).

Zwei Drittel aller gemeldeten Unternehmen kommen aus Frankfurt und dem Rhein-Main-Gebiet, ein Drittel – und das sind mehr als 22.000 Personen – reisen von weiter her an … wie zum Beispiel: A+W Software aus Pohlheim, Feinkost Dittmann aus Diez, das Hauptzollamt aus Gießen, IER GmbH aus Celle, der Magistrat der Universitätsstadt – Standesamt aus Marburg, n-tv aus Köln, R-S-Group GmbH aus Düsseldorf, B. Braun aus Melsungen, W+W Informatik aus Ludwigsburg, Value AG aus Berlin oder der Verband der Transportbeton- und Mörtelindustrie Hessen-Rheinland-Pfalz aus Neustadt an der Weinstraße.

Wie groß die logistische Herausforderung ist, beschreiben einige Zahlen: Für die über siebzigtausend Läufer und Helfer wurden je 73.000 T-Shirts und Teilnehmer-Bags, 70.000 Bananen, 70.000 Liter Rosbacher Mineralwasser und isotonische Sportlergetränke und 210.000 kompostierbare Pappbecher geordert. 39 Lastkraftwagen transportieren das Material. 421 Firmentreffpunkte in den Frankfurter Grünanlagen sind reserviert. 350 Busse werden erwartet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer kommen aus insgesamt 428 deutschen Städten.

gw

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