ESC: Spanien, Australien, Schweden und Aserbaidschan sind die heißesten Anwärter auf den Sieg in Wien.

23 Mai
2015
Elnur Huseynov aus Aserbaidschan setzte sich im zweiten Halbfinale des ESC mit seiner Ballade "Hour of the wolf" durch / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/pm/117004 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/Euromedia Company"

Elnur Huseynov aus Aserbaidschan setzte sich im zweiten Halbfinale des ESC mit seiner Ballade „Hour of the wolf“ durch • Bild: obs/Euromedia Company

Wien (ots) Spanien hat die schönste Sängerin, Australien den Exotenbonus mit der guten Laune. Schweden geht mit der spektakulärsten Show ins Rennen und Aserbaidschan beeindruckt mit einem 5-Oktaven-Gesangswunder!

Einige Wettbüros sehen die äußerst attraktive Sängerin Edurne aus Spanien beim Eurovision Song Contest (ESC) weit vorn. Edurne singt ihre Ballade „Amanecer“ (Morgengrauen) noch dazu auf Spanisch – das könnte beim Publikum gut ankommen. Der Titel wurde vom Komponisten der einstigen Siegerin Loreen („Euphoria„) geschrieben.

Um Guy Sebastian aus Australien gibt es beim ESC 2015 einen wahren Hype. Der 33-Jährige aus Down Under ist als Ehrengast dabei und liefert eine moderne Popnummer ab. Er selbst ist genauso symphatisch wie seine Millionen Landsleute, die in Australien mitten in der Nacht aufstehen, um den Eurovision Song Contest zu sehen.

Die spektakulärste Show des diesjährigen ESC zeigt Mans Zelmerlöw aus Schweden. Die Lichtshow mit 3D-Projektionen und seine Interaktionen mit Strichmännchen hat man so noch nicht gesehen. Die Europop-Nummer „Heroes“ ist vor allem durch diese Performance absolut mitreißend. Drei Monate soll Zelmerlöw, der in Schweden seit langem ein Superstar ist, für den Auftritt beim ESC geprobt haben.

Aserbaidschan setzt dagegen auf eine Ballade. Elnur Huseynov, der schon 2008 beim ESC teilgenommen hat, präsentiert sein „Hour of the wolf“ mit viel Pathos. Huseynov sang zuletzt beim türkischen „The Voice“ alle an die Wand und ist vielleicht der begabteste Sänger von allen Teilnehmern. Die schöne Inszenierung mit mystischen Bildern und zwei Tänzern machen den Beitrag aus Aserbaidschan zum ganz großen Kino.

Wer wird also im Finale des ESC das Rennen machen? Die schöne Spanierin? Der symphatische Ehrengast aus Australien oder Europop mit 3D-Show aus Schweden? Geht es nach den rein gesanglichen Kriterien, könnte Aserbaidschan mit Elnur Huseynov durch gewaltigen Stimmumfang, sanftes Timbre und viel Gefühl, am Ende die Nase vorn haben.

wk

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