Deutsche KinderhospizSTIFTUNG fördert bundesweit Kinderhospizarbeit: „Begleitung“ ist eine anspruchsvolle Aufgabe!

24 Apr
2015

Stiftungsbroschuere_DKHS_Web-1Olpe – Kinder- und Jugendhospizarbeit zeichnet sich dadurch aus, dass sie sehr vielgestaltig und vielschichtig ist – vor allem, da sie sich maßgeblich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und Jugendlichen und ihren Familien ausrichtet.

Im Zentrum der Arbeit steht die „Begleitung aller Aspekte des Lebens – auch des Sterbens und der Trauer“. Eine solche Begleitung kann ab der Diagnose einer lebensverkürzenden Erkrankung, im Leben und Sterben und über den Tod der Kinder und Jugendlichen hinaus, erfolgen.

„Begleitung“ bedeutet Mitgestaltung des Lebens im Hier und Jetzt. Das heißt: Die Begleiterinnen und Begleiter sind Partner an der Seite der Familie und richten ihr Handeln stets an den Wünschen und Bedürfnissen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen und deren Familien aus, denn: Die Familien sind „Experten in eigener Sache“ – und als solche gewissermaßen „Auftraggeber“ der BegleiterInnen.

Die ‚Begleitung‘ ist eine anspruchsvolle Aufgabe, denn diese wichtigen Personen begleiten auch in schweren Momenten, die die jungen Menschen erleben: Abschiede von erlernten Fähigkeiten, Schmerzen, Krankenhausaufenthalte, Unruhe, Krämpfe und Ängste können nicht nur bei Kindern und Jugendlichen die unterschiedlichsten Gefühle auslösen, sondern auch bei den BegleiterInnen selbst.
Hier gilt es, sich als Begleiter selbst zurückzunehmen – und zu akzeptieren, dass die Erlebnisse und die Gefühle zum Leben dazugehören, dass sie nicht wegzureden sind – und dass es dafür keinen Trost gibt.

„Begleitung“ entlastet die Eltern – und gibt ihnen die Gewissheit, dass sie uneingeschränkt als Fachleute für ihre Kinder anerkannt werden.

Die Deutsche KinderhospizSTIFTUNG fördert Kinderhospizarbeit bundesweit

Ihr Ziel ist, ein Fundament zur Sicherung der Kinderhospizarbeit zu schaffen, denn Kinderhospizarbeit finanziert sich zu einem erheblichen Teil aus Spenden. Daher soll die Arbeit der Stiftung der Abhängigkeit von der teils unsicheren Spendenlage entgegenwirken: Das Stiftungskapital und die daraus resultierenden Erträge sollen die Kinderhospizarbeit nachhaltig absichern. 

Kinderhospizarbeit ist ein Versprechen, verlässlich an der Seite der zu begleitenden Kinder/Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu sein, gemeinsam die schönen Momente des Lebens genießen zu können, der vorhandenen Lebensfreude Raum zu geben und schwere Leidsituationen gemeinsam auszuhalten.
Um dieses Versprechen dauerhaft einzulösen und der Kinderhospizarbeit in Deutschland ein starkes Fundament zu geben, brauchen wir Ihre Hilfe! Mit einer Spende, Berücksichtigung im Testament, einem Vermächtnis, einer Zustiftung oder sogar einer treuhänderischen Stiftung unter unserem Dach können Sie uns dabei unterstützen, der Kinderhospizarbeit in Deutschland Sicherheit zu geben! Wir sorgen dafür, dass Ihre Hilfe genau dort ankommt, wo sie benötigt wird.

Die Deutsche KinderhospizSTIFTUNG wurde von 34 Gründungsstiftern im Jahr 2006 gegründet und hat ihren Sitz im nordrhein-westfälischen Olpe. Unter den Gründern sind Firmen, Privatpersonen, Vereine und auch betroffene Familien, denen die Absicherung der Kinderhospizarbeit viel bedeutet. Die Vorstands- und Kuratoriumsmitglieder der Stiftung setzen sich allesamt ehrenamtlich für die Arbeit der Stiftung ein.

Die Deutsche KinderhospizSTIFTUNG ist im Bereich der bundesweiten Kinderhospizarbeit sehr gut vernetzt – nicht zuletzt dank ihrer Nähe zum Deutschen Kinderhospizverein e.V., mit dessen Gründung im Februar 1990 die Kinderhospizarbeit in Deutschland ihren Anfang nahm.

Deutsche KinderhospizSTIFTUNG: www.deutsche-kinderhospizstiftung.deStiftungskonto: Sparkasse Olpe-Drolshagen-Wenden – BLZ: 462 500 49 – Konto-Nr. 52522 – IBAN: DE83 4625 0049 0000 0525 22 – SWIFT-BIC: WELADED1OPE

gw

1 Kommentar zu Deutsche KinderhospizSTIFTUNG fördert bundesweit Kinderhospizarbeit: „Begleitung“ ist eine anspruchsvolle Aufgabe!

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Christiane Hilsbecher

April 24th, 2015 at 22:35

Ein sehr guter, informativer Artikel über ein Tabu-Thema, das der breiten Öffentlichkeit oft nicht bekannt ist. Hospizarbeit ist eben unweigerlich mit dem Thema Sterben verbunden. Da Sterben aber nun einmal zum Leben gehört und dass trotz der Schwere der Belastungen immer auch viel Positives oder auch Fröhliches damit verbunden werden kann, ist nicht zuletzt den vielen – zum Teil ehrenamtlichen Mitarbeitern – der Hospizdienste zu verdanken. Das ist der Grund, warum ich mich in der Hospizarbeit engagiere.

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