Auch die Deutsche Umwelthilfe lobt das nachhaltige Engagement der Fraport-Aktion „Spende Dein Leergut!“

7 Apr
2015
Bild: Fraport

Bild: Fraport

Frankfurt am Main – Fast anderthalb Jahre ist es her, dass die Pfandautomaten am Flughafen Frankfurt in Betrieb genommen wurden. Reisende können sich seitdem an den grünen Automaten in beiden Terminals kurz vor Reiseantritt lästiger Ein- und Mehrwegflaschen entledigen und tun dabei noch Gutes:

Der Pfandbetrag wird an eine von vier gemeinnützigen Einrichtungen gespendet. Welche der vier Organistationen von der Spende profitiert, entscheidet dabei der Gast selbst.

Daniela Weiss, Leiterin Terminalbetrieb, Fraport AG, ist zufrieden mit dem  Erfolg: „Die bisher für den guten Zweck gesammelten Spenden in Höhe von über 74.000 Euro belegen, dass unsere Entscheidung zum Aufstellen der 25 Automaten in den Terminals richtig war – und das Angebot von unseren Passagieren auch gerne angenommen wird. Wir werden diesen Weg konsequent weitergehen und freuen uns, dass die Spenden dort ankommen, wo nachhaltige Hilfe geleistet wird“.

Auch die Deutsche Umwelthilfe lobt das nachhaltige Engagement: „Es ist leider gang und gäbe, dass auf deutschen Flughäfen eine Vielzahl bepfandeter Getränkeverpackungen verkauft wird, ohne jedoch auf deren Rückgabe hinzuweisen oder auch nur genügend Rücknahmemöglichkeiten anzubieten. Der Flughafen Frankfurt setzt hier mit der Aufstellung von Pfandautomaten ein Signal“, erklärt der DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Mit den Automaten wird gleich doppelt Gutes getan: Die Getränkeverpackungen können durch die getrennte Erfassung hochwertig recycelt und mit dem Pfand regionale Projekte unterstützt werden.“

Ab sofort stehen vier neue regionale gemeinnützige Organisationen zur Wahl, die in Zukunft die Spendengelder empfangen werden.

Der Frankfurter Verein für soziale Heimstätten e. V. bietet eine Anlaufstelle für Obdachlose, Personen mit psychischen Störungen sowie Frauen in Notsituationen, die eine Unterkunft und Hilfe suchen. Die 650 Mitarbeitenden des Vereins versorgen in 40 Diensten und Einrichtungen täglich gut 2.500 Menschen. Die Klientinnen und Klienten erhalten Unterstützung bei der Entwicklung und Umsetzung einer neuen Lebensperspektive und der Überwindung der sozialen Ausgrenzung. „Die Verwendung der Spende der Fraport ist für diese Angebote für ehemals wohnungslose Menschen vorgesehen“, erklärt Heiko Ewald (Foto Mitte), Bereichsleitung Hilfen in sozialen Notlagen Frankfurter Verein.

Das SOS-Kinderdorf Frankfurt ist ein Familienzentrum und bietet einen Ort der Begegnung für Sossenheimer Familien. „Wir freuen uns sehr, dass unsere Arbeit unterstützt wird, gerade weil wir noch am Anfang stehen. Erst zu Beginn des Jahres sind wir mit dem Projekt gestartet“, sagt die Einrichtungsleiterin Stephanie Pergande. Ziel der Arbeit ist es, junge Familien, Schwangere, Alleinerziehende und Kinder mithilfe fachlicher Beratung und Freizeitgestaltung zu stärken. Die Förderung von Kindern und die Beteiligung der Familien werden Hand in Hand entwickelt und gestaltet.

Annette Spohn-Hofmann (Foto rechts) vom Förderverein für Tumor- und Leukämiekranke Kinder e.V. Mainz dankt ebenfalls, bei der Spendenaktion dabei zu sein: „Den Betroffenen in einer Ausnahmesituation ganz nahe zu sein, ist für uns eine Herzensangelegenheit, die wir unter anderem durch psychologische und psychosoziale Betreuung während des gesamten Therapieverlaufs und in der Nachsorge umsetzen“. Seit über 30 Jahren ist der von betroffenen Eltern gegründete Verein für die an Krebs erkrankten Kinder und deren Familien in Mainz tätig und finanziert sich ausschließlich von Spendengeldern.

Karin Lenk (Foto links) vom Hospizverein Lebensbrücke in Flörsheim betont: „Wir freuen uns außerordentlich, dass die Fraport das stationäre Hospiz Lebensbrücke in den Blick genommen hat. Die Spende der Flaschenautomaten verwenden wir für das Anschaffen medizinischer Geräte, unter anderem einen Ultraschallvernebler zur Erleichterung der Atmung“. Das Hospiz begleitet Sterbende und stellt dabei deren Bedürfnisse und Wünsche in den Mittelpunkt. Gleichzeitig ist das Ziel, Angehörige zu entlasten und ihre Betroffenheit, sowie Trauer mitzutragen.

gw

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