Seit über 200 Jahren bekannt für Heilkuren: Bad Hévíz – mit dem größten Thermalsee der Welt!

20 Feb
2015
Bild: badheviz.de

Bild: badheviz.de

Bad Hévíz (Nähe Plattensee) – Rund um den ganzjährigen Badesee hat sich schon vor über 200 Jahren eine Badekultur entwickelt: Bereits im Jahr 1795 ließ Graf György Festetics I. den Ort zum Heilbad ausbauen.

Schon die alten Römer schätzten die Wärme des Wassers: Darauf weisen römische Münzen hin, die am Grund des Sees gefunden wurden – und der römische Ruinengarten am Ende der Attila Straße. Heute haben fast alle Hotels ihre eigene Thermalquelle und modern ausgestattete Wasser-, Sauna-, Massage- und Beauty-Zonen, in denen es leichtfällt, vom Alltag „unterzutauchen“. Von Anti-Aging bis Yumeiho, von Balneotherapie bis Shiatsu, von Lomi Lomi Nui bis Qi-Gong werden moderne Spa-Treatments angeboten.

Bad Hévíz an der westungarischen Bäderstraße, unweit des Balaton gelegen, ist die Kur- und Bäderstadt mit der längsten Tradition in Ungarn.  Zahlreichen Menschen konnte bereits geholfen werden, ihre Beschwerden zu lindern und zu heilen.

Der See, dessen Quelle vulkanischen Ursprungs ist, führt warmes Thermalwasser mit einer einmaligen Zusammensetzung heilaktiver Substanzen. Die Mineralien und der Heilschlamm machen das Wasser äußerst wertvoll für Patienten mit chronisch-entzündlichen oder degenerativen Erkrankungen der Gelenke und des gesamten Bewegungsapparates.

Eine Million Besucher im Jahr und 80 Prozent Stammgästeanteil sprechen für sich! Der Bad Hévízer See ist eine geologische Besonderheit. Er liegt in einem 38 Meter tiefen, trichterförmigen Krater. Das Quellwasser durchfließt am Grund eine sieben Meter dicke Heilschlammschicht, die besonders reich an Schwefel und Mineralstoffen ist. Der hohe Gehalt an Kalzium, Magnesium und Wasserstoff-Karbonat im Heilwasser erzielt bei der Behandlung rheumatologischer und bewegungsorganischer Krankheiten langfristige Verbesserungen.

Der Radongehalt im Heilwasser dämpft die Schmerzen, fördert die Regeneration der Zellen und den Stoffwechsel. Der hydrostatische Druck und die Strömung unterstützen den Blutkreislauf. Die traditionelle Heilkur mit individuell zusammengestellten Therapieplan wird von erfahrenen, deutschsprachigen Ärzten und Therapeuten betreut.

Eine Bad Hévízer Erfindung ist das „Gewichts- und Streckbad“, mit dem Wirbelsäulen-Probleme wirkungsvoll behandelt werden. Wegen seiner positiven Wirkung auf den Östrogenhaushalt wird das Bad Hévízer Heilwasser aber auch bei typischen Frauenleiden und bei Hautkrankheiten empfohlen. In mehrwöchigen Kuren normalisieren sich Talgausscheidung und Biorhythmus.

Alle Anwendungen mit Heilwasser und Heilschlamm können direkt am Heilsee oder in den Therapieabteilungen der renommierten Kur- und Wellnessbetriebe durchgeführt werden, die über eigene Thermalquellen sowie großzügige Pool- und Spa-Landschaften verfügen. Unterkünfte gibt es in Bad Hévíz vom Fünfsterne-Hotel bis zum Privatzimmer. Die meisten deutschen und österreichischen Krankenversicherungen unterstützen Kuraufenthalte in Bad Hévíz.

www.badheviz.de  –  www.spaheviz.de

gw

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