Gemeinsame Aktion von ‚Das Erste‘ und ’stern‘: „Flüchtlingen eine Heimat geben!“

17 Feb
2015

Bild: Mohamed Ali MHENNI (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Bild: Mohamed Ali MHENNI (Own work) [GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Den Auftakt macht der „stern“ am 19. Februar (Ausgabe 9/15) … Hamburg (ots) – Mit einem gemeinsamen thematischen Schwerpunkt wollen „Das Erste“ und „stern“ Ende Februar auf die Flüchtlingsproblematik aufmerksam machen und in Deutschland ein breites Bewusstsein für die Menschen schaffen, die aufgrund von Krieg und Terror unfreiwillig zu Flüchtlingen werden und ihr Heimatland verlassen müssen.

Unter dem Motto „Flüchtlingen eine Heimat geben“ wird der Blick auf die Zustände in den Krisenregionen Syrien, Nordirak, Jordanien und auf den Umgang mit Flüchtlingen in Deutschland gelenkt.

Der „stern“ berichtet über seine Recherchen im Norden des Irak, wo die Jesiden sich weiter gegen die Kämpfer des „Islamischen Staat“ verteidigen und tausende Flüchtlinge im Winter in Zelten oder auf der Straße ausharren müssen. Auch ’stern-Online‘ begleitet die Berichterstattung. Am 23. Februar widmet sich dann „Das Erste“ mit einem Schwerpunktabend der Thematik: #BECKMANN beschäftigt sich mit der Not und dem Leid der Flüchtlinge. Für seine neue Reportage-Reihe reiste Reinhold Beckmann mit seinem Team zwei Wochen durch die Krisenregion im Nordirak.

Im Anschluss an die Reportage befasst sich „hart aber fair“ mit der innenpolitischen Perspektive und dem Umgang mit Asylbewerbern in Deutschland, lässt unter anderen Bürgerinitiativen und Flüchtlinge zu Wort kommen.

Christian Krug, ’stern‘-Chefredakteur: „Wir wollen Ängste und Vorurteile abbauen. Kontinuierlich berichtet der ’stern‘ deshalb über die Lebensumstände von Asylsuchenden in Deutschland und über das Leid der Betroffenen in den Krisenregionen. Die Aktion ‚Flüchtlingen eine Heimat geben‘ soll für noch mehr Solidarität mit den notleidenden Menschen aufrufen – in ihrer und in unserer Heimat.“

Andreas Cichowicz, ‚NDR‘-Chefredakteur Fernsehen und stellvertretender Programmdirektor: „Flüchtlinge sind zunächst Mitmenschen. Viele haben unter oft schrecklichen Umständen ihre Heimat verlassen müssen, um Krieg und Gewalt zu entgehen. Wir sollten ihnen die Hand reichen. Viele Bürgerinnen und Bürger in Deutschland engagieren sich dafür. Wir wollen andere dazu bringen, ihrem Beispiel zu folgen, indem wir das Thema von allen Seiten beleuchten.“

„Flüchtlinge sind keine ‚Sonder-Spezies der Menschheit‘. Wir suchen das Verbindende, nämlich das Recht jedes Menschen – überall – auf eine sichere Zukunft. Ein journalistischer Beitrag für mehr Empathie und Respekt“, betont Sonia Seymour Mikich, ‚WDR‘-Chefredakteurin Fernsehen.

gw

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