Morgensport macht glücklich, Abendsport entspannt!

10 Feb
2015

 

Bild: By Yellowstone at en.wikipedia [Public domain], from Wikimedia Commons

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München (ots)Neue Studien zeigen, dass es besser ist, das Krafttraining morgens zu absolvieren und abends die Laufschuhe zu schnüren.

„Kraftsport steigert den zunächst noch etwas niedrigen Blutdruck und macht fit für den Tag. Zudem werden jede Menge Glückshormone ausgeschüttet“, so Prof. Dr. Ingo Froböse, Sportwissenschaftler an der Deutschen Sporthochschule Köln, in der aktuellen SHAPE: „In den Abendstunden hingegen wirkt moderates Ausdauertraining, wie zum Beispiel Laufen, entspannend. Wer zwei bis drei Stunden vor dem Zubettgehen joggt, schläft sogar besser.“

Ob man allerdings Morgen- oder Abendsportler ist, entscheidet einzig und allein der Biorhythmus. „Unsere innere Uhr gibt vor, wann wir am leistungsfähigsten sind“, sagt der Experte. „In der Regel liegen die Hochphasen zwischen neun und elf sowie zwischen 16 und 19 Uhr. Diese Phasen können sich individuell um ein bis zwei Stunden nach vorne oder hinten verschieben.“ Generell ist Sport am Nachmittag optimal. „Alle körperlichen Funktionen – wie Blutdruck, Puls, Körpertemperatur, Muskelkraft u  Atemfrequenz – laufen dann auf Hochtouren“, betont Froböse.

Ein leerer Magen trainiert nicht gern

SHAPE räumt auch mit einem weit verbreiteten Mythos auf: Der Behauptung, dass man mehr Fett verbrennt, wenn man mit leerem Magen trainiert! „Der Fettstoffwechsel ist am Morgen nur so lange aktiv, bis der Zuckerspeicher aufgebraucht wurde, danach bricht die Leistung ein. Wer also ohne Frühstück joggen geht, verbrennt nicht mehr Fett, sondern kann einfach weniger leisten“, erklärt der Experte.

Tipp: Vorab eine Banane essen, das schenkt Energie. Der Körper kann länger durchhalten und letztendlich auch mehr Fett verbrennen.

Der vollständige Artikel erscheint in der neuen SHAPE-Ausgabe 3/2015 (ab 06. Februar im Handel).

wk

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