Paleo, Vegan, Ayurveda: Drei Ernährungsformen im Vergleich

6 Jan
2015
Bild: NewMoove Deutschland

Bild: NewMoove Deutschland

(mynewsdesk) – Nach der Schlemmerei während der Weihnachts- und Silvestertage fassen viele gute Vorsätze bezüglich der Ernährung: Gesünder soll es sein und natürlich beim Abnehmen helfen. Doch welche Ernährungsform eignet sich am besten?

Gesunde Ernährung und Sport – gemeinsam unschlagbar

Weihnachten wurde ‚gesündigt‘, doch im Neuen Jahr heißt es: Ernährungstechnisch durchzustarten? Hierzu drei beliebte Konzepte: Bei dem Vorhaben, gesünder zu leben, sollte auch der Sport nicht zu kurz kommen. Zum einen motiviert die körperliche Aktivität, den Körper mit nährstoffreichen Energiespendern zu versorgen. Zum anderen unterstützt regelmäßiges Training auf dem Weg zur Traumfigur.

Um gleich alle Missverständnisse auszuräumen: Diese Ernährungsformen sind nicht als Diät, sondern als langfristige Nahrungsumstellung gedacht. So vermeidet man einen Jojo-Effekt und tut seinem Körper auf lange Sicht etwas Gutes.

Paleo – die Steinzeit-„Diät“

Die Paleo-Ernährung basiert auf unverarbeiteten Lebensmitteln, die auch schon unseren Vorfahren aus der Steinzeit zur Verfügung standen.

Dementsprechend landen viel Gemüse, Obst, Wurzeln, Nüsse und Samen auf dem Tisch. Energie liefern vor allem proteinreiche Produkte wie Fleisch, Fisch oder Eier – verzichtet wird auf Milchprodukte, Nudeln und Reis. Die Vorteile liegen auf der Hand: Lästiges Kalorienzählen entfällt, da man sich an gesunden, natürlichen Nahrungsmitteln satt ißt. Mangelernährung ist dank der großen Palette erlaubter Produkte ebenfalls kein Thema. Nur den Geldbeutel schont Paleo nicht gerade, denn Fisch und Fleisch haben in guter Qualität ihren Preis.

Vegan: Tierisches ist tabu

Der Verzicht auf tierische Lebensmittel ist derzeit äußerst beliebt. Veganer lehnen neben Fleisch, Fisch und Eiern auch Milchprodukte und Honig ab – manche tragen zudem keine Kleidung, bei der Felle oder Echtleder verarbeitet wurde. Da tierische Produkte einige wichtige Nährstoffe liefern, sollte man darauf achten, diese ausreichend – mithilfe pflanzlicher Ernährung – einzunehmen. Spinat, Hülsenfrüchte oder Haferflocken sind zum Beispiel gute Eisen-Lieferanten, in Brokkoli und Nüssen steckt Kalzium – und Vitamin B12 ist in Sauerkraut enthalten. Ernährt man sich möglichst abwechslungsreich – riskiert man keinen Mangel. Zudem sollte man die Finger von zu vielen veganen Käse- oder Wurstalternativen weglassen, da sie meist Geschmacksverstärker sowie Zucker und versteckte Fette enthalten.

Ayurveda – Entgiftung für den Körper

Die traditionelle indische Lehre will die Selbstheilungskräfte des Menschen aktivieren – dabei spielt die Ernährung eine zentrale Rolle. Sie richtet sich bei Ayurveda nach individuellen Bedürfnissen: Es werden je nach Körperbau, Verdauung und Charakter drei verschiedene Typen unterschieden, die den drei zentralen Grundprinzipien, den sogenannten „Doshas“, zugeordnet werden. Für die drei Kategorien namens „Vata“, „Pitta“ oder „Kapha“ gibt es jeweils geeignete und weniger geeignete Lebensmittel.

Generell basiert diese Ernährungsform ebenfalls auf Natürlichkeit. Gemüse, Obst, Getreide und Hülsenfrüchte stehen im Fokus, während tierische Produkte sparsam genossen werden. Abends sollte man darauf achten, nur etwas Leichtes und nicht zu spät zu essen, um die Verdauung nicht zu belasten. Große Bedeutung wird auch den Gewürzen beigemessen: Jede Mahlzeit beinhaltet idealerweise alle Geschmacksrichtungen, von süß über sauer und scharf bis hin zu herb und salzig. Außerdem ist es wichtig, sich auf die Mahlzeit zu konzentrieren … am besten ist es, den Fernseher auszuschalten und das Essen in ruhiger Umgebung zu genießen.

wk

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben