Phänomen Aberglaube: Bringt die Zahl ’13‘ Glück? Viele glauben an Wunder … an Engel …

15 Dez
2014
Bild: Pixabay

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Stuttgart (ots) – Für die einen ist die Zahl 13 ein Glücksbringer, andere würden sich niemals auf einen Platz mit dieser Zahl setzen. Für die einen ist die schwarze Katze, die von links nach rechts über die Straße läuft, der Hinweis auf drohendes Unheil, andere haben kein Problem damit.

Aber woher kommen solche Vorlieben und Abneigungen? Die Landzeitschrift „daheim in Deutschland“ aus dem Verlag Reader’s Digest widmet sich in ihrer Januar-Ausgabe (ab 15. Dezember erhältlich) dem Thema Aberglaube:

Nach der Allgemeinen Bevölkerungsumfrage der Sozialwissenschaften von 2012 glaubt über die Hälfte der Menschen an Wunder, ein Drittel sogar an die Existenz von Engeln. Da verwundert es nicht, dass sich gerade jetzt zum Jahreswechsel Mini-Schornsteinfeger, Glücksschweine aus Schokolade oder Marzipan und vierblättriger Klee wieder eines reißenden Absatzes erfreuen.

Forscher gehen davon aus, dass der Aberglaube noch immer tief im Menschen verwurzelt ist. Angst im Alltag führt oftmals zu Verunsicherung – der Aberglaube sei dann ein Versuch, sich die Welt selbst zu erklären und besser zu verstehen. Hinzu kommt – so berichtet ‚daheim in Deutschland‘ – die Macht der Gewohnheit. Wer einmal Glück hatte, nachdem er zum Beispiel einen Schornsteinfeger berührt hat, wird dies wahrscheinlich immer wieder tun.

So klopfen viele Menschen auf Holz, wenn sie Unheil abwenden wollen, oder drücken die Daumen, wenn es um die nächste Klassenarbeit oder die Ziehung der Lottozahlen geht. Dabei haben weder das Holz noch die Daumen einen Einfluss auf folgende Ereignisse.

So viel jedenfalls steht fest: Im Jahr 2015 fällt der 13. drei Mal auf einen Freitag: Einmal im Februar, einmal im März und nochmals im November. Ob damit Glück oder Pech verbunden sind, muss jeder für sich selbst herausfinden.

http://www.readersdigest.de

gw

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