Der mutige Befehl eines einzigen Mannes trug am 09.11. an der DDR Grenze entscheidend zum Mauerfall bei

7 Nov
2014
Bild: obs/Kodak Alaris/dpa Picture Alliance"

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Ein ‚Kodak-Moment‘ der deutschen Geschichte

Stuttgart (ots)In der Nacht vom 09. November 1989 wurde in Deutschland Geschichte geschrieben: Am Berliner Ost-Grenzübergang Bornholmer Straße versammeln sich Tausende DDR Bürger und wollen in den Westen fliehen. Der Druck wird schließlich so groß, dass Oberstleutnant Harald Jäger eigenmächtig beschließt, den Schlagbaum zu öffnen.

Ab jetzt sind die Massen nicht mehr aufzuhalten … ein besonderer Moment für die Geschichte Deutschlands. Das Bild dieser Nacht ging um die Welt. In der aktuellen Kodak-Moment-Kampagne werden Konsumenten aufgefordert, ihre eigenen besonderen Bilder mit anderen auf ‚kodakmoments.de‘ zu teilen.

Niemals hätte es Harald Jäger für möglich gehalten, dass ausgerechnet er zum Untergang der DDR beitragen würde – jenem Staat, dem er sein Leben lang gedient hatte, an den er glaubte, den er liebte – allen Ungereimtheiten zum Trotz, die auch ihm nicht entgangen waren.

Der 46-Jährige ist seit 25 Jahren beim Ministerium für Staatssicherheit (MfS) und mittlerweile Oberstleutnant. Als stellvertretender Leiter der Grenzübergangsstelle Bornholmer Straße trägt er jedoch als Tarnung die Uniform der Volksarmee. Das SED-Regime steht seit Wochen unter Druck. Zehntausende sind bereits in den Westen geflohen.

Der 09. November 1989 vergeht zunächst ohne besondere Vorkommnisse. Bis um 19:00 Uhr Politbüromitglied Günter Schabowski am Ende einer Pressekonferenz fahrig und stotternd verkündet, dass ein neues Gesetz ab sofort „Privatreisen“ in den Westen erlaube. Jäger stürzt ins Büro und greift zum Telefon. Was nun zu tun sei, will er von seinem Vorgesetzten wissen. „Nichts“, lautet die Antwort, „wenn Leute kommen, schick sie zurück.“

Millionen DDR-Bürger haben Schabowski’s Äußerungen live verfolgt. Eine Viertelstunde später stehen die ersten an der Bornholmer Straße … um 20:30 Uhr stauen sich dort bereits Tausende. Vergeblich wartet Jäger auf Befehle seiner Dienststelle. Die Menschen rücken näher, die Absperrgitter biegen sich unter dem Ansturm. Die Lautesten rüberlassen, aber nicht wieder rein, heißt es schließlich aus der Stasi-Zentrale.

Doch die „Ventillösung“ beruhigt die Lage nur vorübergehend. Es ist 23:30 Uhr. Aber noch immer gibt es keine klaren Worte von oben. „Macht den Schlagbaum auf!“, brüllt Jäger schließlich. „Wir fluten jetzt“, lautet die Meldung an die Zentrale. Was dann kommt, ist Geschichte. Und ein ‚Kodak-Moment‘ für die Deutschen – auf Zelluloid und in den Herzen!

Momente und Bilder wie diese prägen die Geschichte eines ganzen Volkes und beeinflussen gleichzeitig das Leben eines jeden Einzelnen. Egal, ob es um große Ereignisse geht oder um individuelle ganz persönliche Erlebnisse, Bilder spielen für die Erinnerung eine entscheidende Rolle. Sie halten wichtige Augenblicke für die Ewigkeit fest und werden deshalb besonders gewürdigt:

„Die Technik erlaubt es uns heute, Unmengen an Fotos zu schießen. Allerdings gehen in der Flut an Bildern auch oft wirklich wichtige Momente verloren. Genau das wollen wir ändern. Wir fordern Menschen dazu auf, ihre besonderen Erlebnisse festzuhalten, zu teilen und immer wieder neu zu erleben“, so Helena Babic, Head of Marketing Dach & Public Relations Eamer bei Kodak Alaris.

Konsumenten können ihre besonderen Fotos auf www.kodakmoments.de hochladen und die Geschichte dahinter erzählen. Der Teilnehmer mit dem interessantesten Beitrag gewinnt einen exklusiven Städtetrip mit Flug im Privatjet nach London, Barcelona und Rom.

wk

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