„art“ feiert 35-jähriges Jubiläum … Einblicke in Kunstschätze des Iran und Gespräch mit Farah Diba Pahlavi

28 Okt
2014

Farah Diba Pahlavi • Bild: By Ghazarians (pahlavi.org) [Public domain], via Wikimedia Commons

Farah Diba Pahlavi • Bild: By Ghazarians (pahlavi.org) [Public domain], via Wikimedia Commons

Hamburg (ots) – 35 Jahre „art“: Exklusive Einblicke in die geheimen Kunstschätze des Iran und Farah Diba Pahlavi, letzte Kaiserin Persiens, im Gespräch über Kunst und Politik! „art“ bietet seinen Leserinnen und Lesern mit der Jubiläumsausgabe zum 35. Geburtstag eine Rarität:

Meisterwerke der Moderne von Picasso bis Pollock schlummern im Keller des ‚Tehran Museum of Contemporary Art‘, gesammelt vom Schah und seiner Frau, weggesperrt von islamischen Revolutionären.

Nun gibt die iranische Regierung bekannt, die Sammlung auf Tour durch Europas Kunstmuseen zu schicken. Das Kunstmagazin art (Ausgabe 11/2014, ab sofort im Handel) durfte den Bilderschatz exklusiv vorab sehen und veröffentlicht Fotos aus dem bisher geheimen Kunstkeller in Teheran.

Farah Diba Pahlavi äußert sich gegenüber „art“ kritisch zu den Entwicklungen ihres Heimatlandes: „Ich glaube nicht, dass diese Museumstour ein Zeichen für mehr Offenheit ist.“ Im Gespräch mit „art“ nimmt die 75-jährige Monarchin im Exil kein Blatt vor den Mund: „Einen Pollock im Ausland zu zeigen, heißt noch lange nicht, dass die iranische Regierung plötzlich moderater geworden ist.“

Ob die Sammlung tatsächlich erstmals in europäischen Kunsthallen zu sehen sein wird, hängt nicht nur von der Öffnung des Irans ab, sondern auch von europäischen Sanktionen, die aus der schwierigen politischen Lage resultieren. Eine weitere Hürde sind die hohen Versicherungssummen, für die sich ein Versicherer finden muss, dem Geschäfte mit dem Iran erlaubt sind.

Mit dem aktuellen monothematischen Heft zum Thema „Sammeln“ feiert „art“ sein 35-jähriges Jubiläum. Neben dem exklusiven Einblick in die geheime Moderne-Sammlung des Iran, erzählt „art“ von den Sammelleidenschaften bekannter Künstler, gibt Tipps für angehende Kunstsammler und bietet sieben Gratis-Kunstwerke, designt von Künstlern wie Yoko Ono und Miranda July.

Der vollständige Bericht sowie das Interview erscheinen in der November-Ausgabe von art (11/2014), die ab sofort zum Preis von 9,80 Euro im Handel erhältlich ist.

„art“ ist Europas größtes Kunstmagazin und Marktführer im Segment der Kunstzeitschriften. Die monatlich erscheinende Zeitschrift informiert auf journalistisch anspruchsvolle, verständliche und unterhaltsame Weise über alle wichtigen Ereignisse, Entwicklungen und neuen Trends der internationalen Kunstszene. Neben Malerei, Plastik und Architektur wird auch über jüngere Gattungen wie Fotografie, Videokunst, Design und CrossCulture berichtet.  –  www.art-magazin.de

gw

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