Sehenswert: ZDF-Zweiteiler „Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab“

10 Okt
2014
Max Faber (Robert Atzorn), im Hintergrund: Stefan Konarske und Rainer Bock. - Bild: ZDF und Hans-Joachim Pfeiffer

Max Faber (Robert Atzorn), im Hintergrund: Stefan Konarske und Rainer Bock. – Bild: ZDF und Hans-Joachim Pfeiffer

(Mainz/zdf) – Die „kleine“ Angestellte und der Unternehmer: Die Pleite einer großen Drogeriekette trifft sie alle. Mit „Alles muss raus – Eine Familie rechnet ab“ zeigt das ZDF am Montag, 13. Oktober, und Mittwoch, 15. Oktober, jeweils 20:15 Uhr, einen zweiteiligen Fernsehfilm über einen Insolvenz-Skandal. In ZDFneo werden beide Teile am Sonntag, 19. Oktober, 20:15 Uhr, ausgestrahlt.

Unter der Regie von Dror Zahavi spielen in den Hauptrollen Robert Atzorn, Lisa Martinek, Josefine Preuß und Florian Lukas nach dem Drehbuch von Kai Hafemeister. Mit dem multiperspektivisch erzählten Gesellschafts- und Familiendrama setzen das ZDF und Produzent Oliver Berben ihre langjährige Zusammenarbeit fort.

Inspiriert von wahren Begebenheiten und Insolvenz-Skandalen der vergangenen Jahre schildert der Zweiteiler den persönlichen und wirtschaftlichen Überlebenskampf der Menschen am oberen und unteren Ende der Gesellschaft. Auf der einen Seite: der vermögende Firmengründer Max Faber (Robert Atzorn) und seine ehrgeizige Tochter Kerstin (Lisa Martinek). Zwischen beiden entbrennt ein erbitterter Kampf um die richtige Rettungsstrategie für das krisengeschüttelte Unternehmen.

Auf der anderen Seite: Tausende von Arbeitnehmerinnen. Eine von ihnen ist die junge Verkäuferin Janine (Josefine Preuß), die in einer turbulenten Beziehung mit dem Kleinkriminellen Frank (Florian Lukas) lebt. Sie entschließt sich, für ihr Recht zu kämpfen.

Die 30-minütige Dokumentation „Die Schlecker Story – Karriere, Kosmetik und Konkurs“ zeigt das ZDF im Anschluss an den ersten Teil des Zweiteilers am Montag, 13. Oktober, 21:45 Uhr. Die Dokumentation beschäftigt sich mit der Geschichte des Drogerie-Imperiums Schlecker – exemplarisch für andere patriarchalisch geführte deutsche Unternehmen. Die Autoren Ron Boese und Gesine Müller zeichnen den Aufstieg und den Niedergang des Imperiums mit Hilfe von Zeitzeugen nach.

Auf der Onlineseite zum Film kann der Zuschauer zudem die Fiktion verlassen und sich durch die großen Insolvenzen der deutschen Wirtschaftsgeschichte klicken: www.allesmussraus.zdf.de

wk

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