Hilfsaktion im Rahmen des ‚Freiwilligentages‘ der Deutschen Post DHL: Zwölf Tonner startet zum ‚Sozialkaufhaus‘

9 Okt
2014
Bild: Deutsche Post DPA

Bild: Deutsche Post DHL

Frankfurt am Main/AschaffenburgDie Deutsche Post unterstützt das Sozialkaufhaus der Diakonie in Aschaffenburg mit Hilfsgütern: Mitarbeiter der Frankfurter Postniederlassung haben wochenlang Sachspenden gesammelt. Heute ist ein zwölf Tonner Post-LKW von der Gutleutstraße aus nach Aschaffenburg gestartet.

„Wir sind stolz, dass es so viele Spenden geworden sind. Der LKW ist wirklich randvoll mit Hilfsgütern. Unsere Mitarbeiter haben ein großes Herz gezeigt. Quer durch alle Abteilungen haben sich zahlreiche Mitarbeiter mit Spenden beteiligt und Pakete gepackt. Auch in unserer Region gibt es immer mehr hilfsbedürftige Menschen. Daher freut es mich ganz besonders, dass wir hier konkret und regional helfen können“, erklärt Stefan Decher, Leiter der Postniederlassung Frankfurt.

Das Sozialkaufhaus ist eine Einrichtung des Diakonischen Werkes Untermain e.V. mit Sitz in Aschaffenburg. Es versorgt hilfsbedürftige Menschen zum Beispiel mit Textilien, Haushaltsgegenständen und Kindersachen. Eine Erwachsenen- und eine Kinderabteilung bieten ein reichhaltiges Angebot zu symbolischen Preisen für täglich 200 bedürftige Menschen. In Kürze werden dort auch die Frankfurter Hilfsgüter im Angebot sein: Zum Beispiel Kleidung, Bettwäsche, Handtücher, Tischdecken und Haushaltswaren.

Wolfgang Grose, Leiter des Aschaffenburger Sozialkaufhauses, betont: „Menschlichkeit braucht Unterstützung und das hat sie durch viele Personen – zum Beispiel durch die Mitarbeiter der Deutschen Post. Sachspenden an unser Sozialkaufhaus helfen in verschiedener Weise. Sie sind im wahrsten Sinne des Wortes Not-wendig, damit sich Menschen in Armut angemessen versorgen können. Die symbolischen Verkaufserlöse ermöglichen es uns aber auch, Arbeitsplätze für langzeitarbeitslose Menschen zu schaffen …  und damit Perspektiven aus der Armut zu eröffnen. Mit diesen Sachspenden können wir wirklich helfen und Armut lindern.“

Die Idee
Eingebettet ist die Frankfurter Hilfsaktion in den ‚Freiwilligentag‘ („Global Volunteer Day“) der Deutschen Post DHL, den das Unternehmen in diesem Jahr zum vierten Mal weltweit durchführt. Der Konzern ruft seine Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner an diesem Tag dazu auf, sich in ihrer Freizeit sozial für die Allgemeinheit zu engagieren. Entstanden ist die Idee ursprünglich in Asien und im Pazifikraum, wo sich Postmitarbeiter vor sieben Jahren erstmals an der Unterstützung lokaler Projekte beteiligt haben. Seitdem hat der Konzern das freiwillige Engagement auf die ganze Welt ausgeweitet.

Der Fokus der Aktivitäten lag in diesem Jahr zwar auf dem Zeitraum vom 04. bis 14. September, aber auch darüber hinaus können sich Mitarbeiter in gemeinnützige Projekte einbringen und sich zum Beispiel für Kinder, Jugendliche und ältere Menschen engagieren, Renovierungs- oder Reinigungsarbeiten in Schulen oder gemeinnützigen Zentren umsetzen oder Umweltprojekte durchführen. Im vergangenen Jahr haben sich so in insgesamt 127 Ländern mehr als 100.000 Postmitarbeiter in über 1.600 Projekten am „Freiwilligentag“ beteiligt.  –  www.dpdhl.com

gw

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