Krisen bewältigen: „Wie oft schaut der Wille durch’s Fenster, ehe die Tat durch’s Tor geht“ …

2 Sep
2014
Erasmus von Rotterdam gemalt von Hans Holbein dem Jüngeren (1523)

Erasmus von Rotterdam • Bild: Hans Holbein creator QS:P170,Q48319, Hans Holbein d. J. 046, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons

… wußte schon Erasmus von Rotterdam.

Ob persönliche, geschäftliche oder politische Krisen … es gab sie schon immer! Vielleicht rüttelt uns das Schicksal mit einer Krise wach, damit wir begreifen und nachdenken, was geschehen ist … und schnellstmöglichst einen neuen und ehrlichen Prozess einleiten.

“Alles fließt, alles wandelt sich, die einzige Konstante ist die Wandlung”, sagte einst der griechische Philosoph Heraklit.

In den letzten Jahren hat sich auf unserer schönen Welt mehr verändert als in über 100 Jahren zuvor. Die Menschen sind begabter und fähiger als sie wahrhaben wollen, doch viele haben nicht den Mut, an sich selbst zu glauben. In tausenden von Biografien können wir nachlesen, über was für ein großes Potenzial die Menschen verfügen … wir können sehr viel mehr, als wir uns zutrauen!

Pessimismus ist kein Wegweiser in unsere Zukunft – den Optimisten gehört die Welt … sie glauben an das Gute, gestalten und verwirklichen! Die negativen Nachrichten haben sich inzwischen in so vielen Gehirnen festgesetzt, dass daraus eine pessimistisch-lähmende Überzeugung wird. Schon Salomon wußte: “Der Weise lernt von den Erfahrungen anderer, der Tor muß alle Erfahrungen selbst machen”.

Und: “Fallen ist weder gefährlich, noch eine Schande. Liegenbleiben ist beides”, sagte einst Konrad Adenauer. Warum geht es dem einen besser und dem anderen weniger gut, trotz gleicher Voraussetzungen? Ist das Zufall oder Planung? “Wie oft schaut der Wille durch’s Fenster, ehe die Tat durch’s Tor geht”, erkannte schon Erasmus von Rotterdam.

Am Anfang ist immer der Gedanke, ihm folgt die Idee, dann die Tat!

Wir kennen den Placebo-Effekt aus der Medizin , den Erwartungs-Effekt! Ein Placebo sieht aus wie Arznei, enthält jedoch keinen Wirkstoff. Placebos werden zuweilen von Ärzten verordnet, wenn der Patient das starke Bedürfnis nach Tabletten hat. Fühlt sich der Patient nach der Einnahme besser, ist dies ein psychologischer Effekt. Ein Placebo kann aber nicht nur positiv wirken, denn alles lebt aus der Beachtung und hört durch Nichtbeachtung auf zu sein.

Behalten Sie Ihren Optimismus, denn er ist – genauso wie die Hoffnung – ein guter Vorhersagemaßstab. Ludwig van Beethoven erkannte: “Die Hoffnung nährt mich, sie nährt ja die halbe Welt, und ich habe sie mein Lebtag zur Nachbarin gehabt; was wäre sonst aus mir geworden?”

Die Bundesregierung kann nur den großen Rahmen bestimmen, wir aber können mit unserer Einstellung bestimmen, wie weit wir unseren persönlichen Rahmen, unsere persönlichen Möglichkeiten ausschöpfen. – Aktivieren Sie Ihr Unterbewusstsein … und neue Chancen und Möglichkeiten leuchten auf. Wenn Sie Ihre positive Grundeinstellung immer wieder aktivieren, werden Sie automatisch neue Kräfte entwickeln. Dann sind Sie in der Lage, Probleme in Glück zu verwandeln.

Elisabeth Engel

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