Am 28. Mai ist „Welt-MS-Tag“: Thomas Alwin Müller geht sehr positiv und vorbildlich mit dieser ‚Krankheit‘ um!

28 Mai
2014
Bild: Thomas Alwin Müller

Thomas Alwin Müller • Foto: Alexander Wunsch http://www.alexwunsch.com

Multiple Sklerose … Fehlt mir was? – Multiple Sklerose ist eine Krankheit, bei der sich die Nerven im Rückenmark und an der Blut-Hirn-Schranke entzünden und verhärten. Das kann zu verschiedenen Beeinträchtigungen führen – im sensorischen oder motorischen Bereich.

Weltweit sind schätzungsweise 2,5 Millionen Menschen davon betroffen, in Deutschland bis zu 140.000.

MS verbinden viele automatisch mit dem Rollstuhl, was aber ganz und gar nicht sein muss. Aber allein die Diagnose macht große ANGST! Angst vor dem nächsten Schub, den Nebenwirkungen einer möglichen Basistherapie oder einem Leben mit gravierenden Behinderungen und großen Schmerzen.

In den letzten Jahren kam eine Fülle verschiedener Medikamente und Behandlungsmöglichkeiten auf den Markt, die diese Krankheit zwar nicht heilen, aber den Verlauf lindern konnten, beziehungsweise die Häufigkeit der Schübe reduzieren.

Alle Multiple Sklerose-Betroffene hoffen auf ein Medikament, das Heilung bringen kann. Gäbe es ein solches Medikament, wären die Betroffenen überglücklich! Nur der Pharmaindustrie würde man eine Goldgrube abgraben, weil die Medikamente gegen ‚MS‘ die zweitgrößten Gewinne/Einnahmen nach ‚Krebs‘ sind.

Doch nun ganz persönlich: Man geht zum Arzt und er fragt: Was fehlt ihnen? Ich spüre ungewöhnliche Symptome – und die Bewegungen funktionieren nicht gut – ich habe sogar Schmerzen. Man stellt sich selbst die Frage: Symptome, Missfunktionen oder Schmerzen sind doch nicht das, was mir fehlt!?!

Die Frage vom Arzt: “Was fehlt Ihnen?” sollte man sich nicht stellen lassen, besonders dann nicht, wenn der Arzt schon das ein oder andere Medikament im Kopf hat, das gegen ‚Symptome‘ helfen soll … dir aber nicht das gibt, was dir wirklich fehlt!

„Ich war nach der Diagnose “MS” im Jahre 1999 zuerst wirklich erleichtert. Die Krankheit hatte zwar einen Namen, doch ich muss nicht in die Psychiatrie, weil ich Probleme habe, die man nicht von außen sehen kann – und kein Simulant bin. Die Diagnose “Unheilbare Krankheit – Sie werden nicht daran sterben!” brachte mich dazu, intensiv über mein Leben nachzudenken: Was fehlt mir, meinem Körper und meinem Leben? Denke ich zurück an die Zeit, in der die ersten Symptome auftraten, hatte ich eine Sache nicht: Zeit für mich! Ich war ständig unterwegs, beruflich und privat und ich glaubte, dass ich ALLES kann, die Perfektion hatte einen Namen: Meinen!“ – 

„Ich habe noch einige Jahre benötigt, um das zu finden, was mir gefehlt hat. Es ist GLÜCK … nicht das Glück, was sich in Finanzen ausdrücken lässt, sondern das Glück, wenn man vor dem Spiegel steht und zu sich selbst sagen kann: Ich mag dich, du bist ein wunderbarer Mensch und du bist gut so, wie du bist! Denken Sie bitte – besonders am Welt-MS-Tag – daran, sich selbst zu lieben … nur so können Sie diese echte Liebe auch weiterschenken und bleiben gesund – Ihnen wird NICHTS fehlen.“

Ihr

Thomas Alwin Müller  *)

*) Anmerkung der Redaktion: Thomas Alwin Müller erfreut jeden Sonntag morgen unsere Leserinnen und Leser mit seinen fröhlichen „Frieda & Fritzi“-Zeichnungen und den zauberhaften Sprüchen zu „Ich mag Dich …“  Er ist ein wunderbarer und lebensbejahender Mensch! Über diese harmonische und erfolgreiche Zusammenarbeit sind wir sehr glücklich! DANKE, lieber Herr Müller!

5 Kommentare zu Am 28. Mai ist „Welt-MS-Tag“: Thomas Alwin Müller geht sehr positiv und vorbildlich mit dieser ‚Krankheit‘ um!

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KarlHeinz Karius

Mai 28th, 2014 at 13:50

Lieber Alwin:
Deine Haltung, Dein Mut , Humor und kreatives Engagement
imponieren mir immer wieder aufs Neue! Ich bin sicher, Du bist Vielen damit Inspiration und Vorbild!
Das Ehren- Oscarle der WortHupferl-Fee gehört Dir zu Recht!
Alles Liebe
Dein KarlHeinz

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Petra Tsolakis

Mai 31st, 2014 at 14:56

Ja ich finde auch tolle Einstellung! bewundernswert! Ich habe die Diagnose im September 2013 bekommen und kanns leider nicht so gut hinnehmen! LG Petra

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Thomas Alwin

Juni 4th, 2014 at 11:00

Liebe Petra,

Bei dir ist es noch ganz frisch. Glaube mir, ich habe viele Jahre gebraucht bis ich lernen durfte mich zu lieben so wie ich bin.

Alles Liebe
Thomas Alwin

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Sabine Adebahr

September 22nd, 2014 at 16:47

Lieber Thomas Alwin!

Multiple Sklerose ist in meiner Verwandtschaft auch schon einmal diagnostiziert worden und zwar bei meiner Tante mütterlicherseits. Sie hat viele viele Jahre Hammermedikamente genommen, die in ihrem Körper dann andere Schäden verursacht haben. 🙁

Wer diese Diagnose gestellt bekommt ist oft wie vor den Kopf geschlagen, aber das Leben ist dadurch nicht zu Ende, sondern wie immer hat jedes Ding zwei Seiten.
Ich finde es bemerkenswert, dass Du für Dich einen Weg gefunden hast, mit der Krankheit umzugehen und durch Deine Willenskraft sowie positiven Gesamteinstellung zum Leben, zum Glück und zur Liebe, diese inzwischen erfolgreich überwunden hast. Gut gemacht!

Liebe Grüße von

Sabine Adebahr

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MAN DY

Juli 4th, 2015 at 11:43

Einfach bewundernswert!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin sicher, das sehr viele Menschen, auch ich, noch ganz viel von dir lernen können!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

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