Schauspieler Tom Schilling ist – nach Musiker Jan Delay – „Krawattenmann des Jahres 2013“

18 Dez
2013
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Schauspieler Tom Schilling, Krawattenmann des Jahres 2013 • Bild: Gruner+Jahr, Gala

„Tom Schilling verkörpert nicht nur seine Rollen, sondern zieht seine persönliche Sensibilität mit einer sichtbaren Gradlinigkeit durch die oft ernsthaften Genre seiner Filme. Dem entspricht sein individueller Stil – akzentuiert, zurückhaltend und auf den Punkt gebracht. Seine achtsame Ästhetik zelebriert er unabhängig von Anlass, Auftritt oder Alltag. Seine Substanz käme auch ohne Anzug und Krawatte zum Tragen“, betont Gerd Müller-Thomkins, Geschäftsführer des Deutschen Mode-Instituts, und ergänzt:

„Im Ensemble mit seiner Jugendlichkeit jedoch wird das Klassische an dieser Attitude zu einem spannenden Bruch, der bei aller Lässigkeit seine ernsthafte Haltung offenbart,“ begründet Müller-Thomkins die Wahl des Preisträgers bei der Überreichung der Auszeichnung: „Tom Schilling verbindet auf hervorragende Weise Traditionelles mit einem Gefühl für eine schon gegenwärtige Zukunft, in der die Konzentration auf das Wesentliche die Kurzlebigkeit von Moden zu echtem Stil hin entwickelt. Er ist der Typ neuer Mann, im Gleichgewicht mit sich selbst.“

Marcus Luft, Mode-Chef und Mitglied der Chefredaktion GALA: „Tom Schilling ist der Beweis dafür, wie lässig man mit Krawatte aussehen kann. Er zieht sie ganz selbstverständlich an. Für ihn scheint die Krawatte ein Statement und nicht spießige Pflicht zu sein.“ 

„Das ist eine Auszeichnung, die ich treffend und schön finde für mich, weil ich Krawatten trage seit ich achtzehn bin … aus Überzeugung“, freute sich Tom Schilling.

1982 in Berlin geboren, zählt Tom Schilling zu den gefragtesten jungen Schauspielern Deutschlands … vielseitig und wandelbar, markant und mit zurückhaltendem Charme. Er spielt seine Rollen mit viel Einfühlungsvermögen und starkem Ausdruck. Als aggressiver Schüler im „Tatort“ ebenso, wie den von Zweifeln getriebenen Wehrmachtssoldaten Friedhelm – eine der Hauptrollen in dem ZDF-Dreiteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“. Als tragische Figur des jungen Bandmanagers Harry in „Verschwende Deine Jugend“ oder als junger Hitler in der George Tabori-Verfilmung von „Mein Kampf“, die während der Berlinale 2010 gezeigt wurde. In „Der Baader-Meinhof-Komplex“ und „Das Adlon“ ebenso wie in „Elementarteilchen“. Und nicht zuletzt als der wortkarge Nico Fischer in „Oh Boy“ – seine für ihn wichtigste Rolle. Dafür wurde Tom Schilling mit einer Lola, dem Deutschen Filmpreis als „bester Schauspieler“ ausgezeichnet. Aktuell ist er damit für den Europäischen Filmpreis nominiert.

Die Auszeichnung „Krawattenmann des Jahres“ wird seit 1965 verliehen. Bisherige Titelträger sind Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens, aus Politik und Wirtschaft, Film, Fernsehen und Musik, Gesellschaft und Sport. Frühere Preisträger waren u.a. Willy Brandt (1967), Roy Black (1972), Günther Jauch (1991), Götz Alsmann (2004), Hape Kerkeling (2011) sowie im vergangenen Jahr Musiker Jan Delay.  –  www.gala.de

Quelle: GALA /-gw

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