Reinhild Fassler-Linder … Engel für die Armen: „Ich habe großes Gottvertrauen!“

3 Dez
2013
Reinhild Fassler-Linder,  Bild: Gertrud E. Warnecke

Reinhild Fassler-Linder, Bild: Gertrud E. Warnecke

Königstein im Taunus  –  Trotz Wirtschaftsaufschwung gibt es auch in unserem Land nach wie vor Armut. Doch Menschen wie Reinhild Fassler-Linder, die in Königstein lebt und eine Atem- und Gesangsschule leitet, nehmen das nicht einfach hin, sondern setzen sich mit großem Engagement dafür ein, Not zu lindern!

Der gebürtigen Österreicherin ist kein Weg zu weit, wenn es um Hilfe für ihre Mitmenschen geht. Die ehemalige Opernsängerin, die ihren lieben Mann Wolfgang Fassler – ebenfalls ein begnadeter und weltweit gefragter Heldentenor – im Jahre 1997 durch einen tragischen Autounfall verlor, setzt sich ehrenamtlich und unermüdlich für Arme, Obdachlose und Ausgegrenzte ein.

Nachdenklich sagt sie: „Wir Menschen sind nicht arm und nicht reich … in der menschlichen Natur ist einfach alles drin: Liebe und Abneigung, Großzügigkeit und Gedankenlosigkeit. Im Grunde genommen sind wir alle gleich – und vielleicht auch irgendwie alle ‚bedürftig’!

Reinhild Fassler sammelt nicht nur für den Liebfrauen-Franziskustreff in Frankfurt am Main, ist in der Markus-Gemeinde aktiv, betreut betagte Menschen im Senioren-Stift, sondern setzt sich auch aufopfernd für den 1978 gegründeten „Kontakt- und Freundeskreis Behinderter in Kronberg“ ein, der in diesem Jahr sein 35-jähriges Bestehen feierte. Kronbergs Bürgermeister Klaus Temmen zeigte sich bei der Feier besonders „beeindruckt von der Fröhlichkeit und Wärme, die hier immer spürbar ist.“ Seit 1981 wird der Kreis von der Stadt Kronberg unterstützt … 2009 wurde er mit dem Bürgerpreis ausgezeichnet.

Es ist erstaunlich, wie es Reinhild Fassler immer wieder schafft, seit nunmehr 17Jahren, Firmen und Privatpersonen dafür zu begeistern, weiterhin zu spenden und damit zu helfen. „Die Menschen in dieser Region sind extrem hilfsbereit und engagieren sich, wo immer sie können“, freut sich die sympathische Königsteinerin – und ergänzt: „Manche bringen ‚nur’ einen Christstollen vorbei, andere 10 Kilogramm Nüsse … jeder hilft irgendwie und irgendwo!“

Gott sei Dank gibt es im Rhein-Main-Gebiet genügend Menschen – wie zum Beispiel Paul Kiefer (Café Kreiner, Königstein) – die Reinhild Fassler sehr unterstützen: „Auch jeder Beitrag hilft – dafür bin ich den Spendern äußerst dankbar!“

Auf ‚anonyme Konten’ zu spenden, davon hält Reinhild Fassler nicht viel: „Ich unterstütze lieber vor Ort – wie zum Beispiel eine Familie mit neun Kindern oder das Sankt Josef-Krankenhaus in Königstein. Davon ausgeschlossen sind selbstverständlich seriös helfende Institutionen für Naturkatastrophen o.ä.!“

Reinhild Fassler-Linder ist zu erreichen unter: Telefon: 06174-62137  oder 0170-2011490                                                

Gertrud E. Warnecke

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben