Vorteile einer Eigentumswohnung

16 Nov
2013
Bild: © NA/Photos.com/Thinkstock

Bild: © NA/Photos.com/Thinkstock

Der Großteil der Menschen lebt hierzulande in Mietwohnungen. Doch es kann sich auch durchaus lohnen, über eine längere Zeitspanne in eine eigene Immobilie zu investieren.

Was es zu beachten gibt

Für Besitzer kann eine Wohnung eine gute Kapitalanlage sein, die im Vergleich zu anderen Anlageformen einen erheblichen Zusatznutzen bietet. Im Gegensatz zu Gold, Bundesschatzbriefen oder Aktien kann man das Wertobjekt Wohnung auch nutzen und somit Miete sparen. Insofern ist eine Eigentumswohnung besser als ein Mietobjekt.

Doch mit der eigenen Immobilie kommt auch viel Verantwortung auf den Besitzer zu. So muss er eigenständig für Reparaturen und Instandhaltungen aufkommen. Mieter können hingegen den kostenlosen Service der Hausverwaltung in Anspruch nehmen. Außerdem unterliegt eine Immobilie – wie alle anderen Geldanlagen – Wertschwankungen im wirtschaftlichen Sektor. So verliert die Wohnung an Wert, wenn die Stadt oder die Region gerade wirtschaftliche Probleme hat. Trotzdem überwiegen in den meisten Fällen die Vorteile eines Wohnungskaufs.

Natürlich sollte man vorher sicherstellen, dass die Immobilie auch wirklich solide ist. Um zu berechnen, ob sich die Anschaffung rentiert, muss man mehrere Faktoren beachten. So ist der Quadratmeterpreis eines Neubaus meist deutlich höher als der einer Bestandsimmobilie. Außerdem unterscheiden sich die Mietpreise je nach Region enorm. Wer die Preisunterschiede beachtet und mehrere Angebote vergleicht, umgeht also Preisfallen.

Eine Rechnung, die sich lohnt

Eigentumswohnungen aus dem Bestand sind bezahlbar und belasten den Eigentümer oft nicht mehr als monatliche Mietzahlungen. Man darf beim Kauf aber keinesfalls die Zinsen vernachlässigen. Für die künftigen Renovierungen sollte man zudem für ausreichend Rücklagen sorgen. Trotzdem ist die Rechnung eindeutig: Wer durchschnittlich 600 Euro für seine Wohnung zahlt, hat nach 25 Jahren samt eventuellen Mieterhöhungen zirka 200.000 Euro an seinen Vermieter überwiesen.

Wer über die gleiche Zeit hinweg Zins- und Tilgungszahlungen an die Bank leistet, hat die Wohnung im Endeffekt abbezahlt. Hinzu kommt, dass die Inflation die Schuldenlast drückt. Obwohl viele Anleger die Inflation fürchten, können sich Immobilienbesitzer freuen, denn diese verringert im Laufe der Jahre die Höhe der Schulden ganz automatisch.

wk

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben