4. Bad Homburger Kulturnacht am 26. Oktober mit vielseitigem Unterhaltungsprogramm

15 Okt
2013
Bildquelle: Stadt Bad-Homburg

Bildquelle: Stadt Bad-Homburg

Bad Homburg v.d.H.  –  Kulturgenuss für Nachtschwärmer:  4. Bad Homburger Kulturnacht am 26. Oktober …  Hessisches Gebabbel, der Sound einer Horex, Musik von Rock bis Minnegesang, ein Quiz zu Filmmusik und ganz unterschiedliche Ausstellungen – das alles und vieles mehr bringt die 4. Bad Homburger Kulturnacht.

17 Kultureinrichtungen der Stadt öffnen am Samstag, 26. Oktober, von 19:00 Uhr bis Mitternacht, ihre Türen ganz weit, um ihre Gäste mit spannenden Programmen zu unterhalten. An den meisten Orten werden auch Getränke und kleine Köstlichkeiten zur Stärkung angeboten.

Für den Überblick sorgt ein Flyer, der u.a. bei Tourist Info + Service im Kurhaus und im Bahnhof sowie im Stadtladen im Rathaus erhältlich ist oder unter  www.bad-homburg.de/kulturnacht  heruntergeladen werden kann. Er enthält auch einen Stadtplan mitsamt den Haltestellen des Kulturnachtbusses. Dieser bringt die Besucher umweltfreundlich und ohne den Stress der Parkplatzsuche zu den Orten des Geschehens (außer Kirdorf und Ober-Erlenbach). Die Fahrten sind kostenlos und auch der Eintritt ist überall frei.

Das Städtische historische Museum ist mit gleich zwei Einrichtungen dabei: dem Museum im Gotischen Haus im Stadtteil Dornholzhausen, wo es Führungen durch die ständige Ausstellung und die Sonderausstellung „Homburger Wahlen im 19. Jahrhundert“ gibt, sowie dem Horex Museum am Bahnhof. Auch dort stehen Führungen zu verschiedenen Themen an – untermalt, zumindest hin und wieder, vom unverkennbaren Sound eines Horex-Motorrades.

Das im Gotischen Haus beheimatete Stadtarchiv hat Hermann Groß aus Falkenstein verpflichtet, dessen „Mundartgebabbel“-Repertoire von französischen und jiddischen Einflüssen auf das Hessische, Mundartlichem aus Familie und Schule und Geschichten von Jahreszeitlichem bis hin zu Kuriositäten aus dem Kurleben reicht. Nur wenig entfernt im Tannenwaldweg liegt die Galerie Artlantis, die von den Bloody Fingers aus Hattersheim gerockt wird, und zwar mit purem gutem Rock aus der guten alten Zeit. Besichtigt werden kann der „5. Bad Homburger Herbstsalon“ mit zeitgenössischer Kunst.

Gerockt wird auch im Kulturzentrum Englische Kirche am Ferdinandsplatz. De Swingers aus den Niederlanden animieren mit ihrem Repertoire der 50er bis 70er Jahre zum Tanzen und Mitsingen. Wer möchte, kann sich in das „zeitgemäße“ Outfit werfen. Ob geblasen, getrommelt, gegeigt, gezupft oder gesungen, im Speicher Bad Homburg im KulturBahnhof genießt das Publikum Swing-Improvisationen von Herby’s Musikladen. In der StadtBibliothek, Dorotheenstraße, tritt die Chansonsängerin Myriam Jabaly auf, die die Lieder der Minnesänger neu interpretiert. Außerdem tragen die beiden Marburger Slammer Bo Wimmer und Dalibor klassische Dichtung und eigene Texte originell und bühnentauglich vor. Irland ist „die Insel, die der Seele gut tut“. Das zeigt sich einmal mehr in der Volkshochschule in der Elisabethenstraße bei Irish Folk-Musik und Lesungen von Jan O. Deiters sowie einem Konzert von CelticChakra.

Im Kurtheater steht neben Führungen hinter die Kulissen das Filmmusik-Quiz im Mittelpunkt. Die eigens für diese Show arrangierte Filmmusik erweckt die originalen Soundtracks zum Leben – drei Musiker ersetzen ein ganzes Orchester. Mit dabei sind auch wieder die beiden Stadtkirchen in der Dorotheenstraße, die zur Kulturnacht in festlichem Glanz erstrahlen. In der evangelischen Erlöserkirche erzählen die Konzertharfenistin Bettina Linck und der Schriftsteller Georg Magirius unter dem Titel „Harfe, Hochzeitsnacht und tote Ehemänner“ biblisch inspirierte Liebesgeschichten für heute.

Fackelführungen durch den Schlosspark, Besteigungen des Weißen Turms und ein Quiz rund um das Schloss stehen auf dem Programm im Landgrafenschloss. In dessen Museumsatelier können sich Besucher ebenso kreativ betätigen wie in dem des benachbarten Sinclair-Hauses … die dortige Ausstellung „STILL BEWEGT – Videokunst und Alte Meister“ verspricht ein Kunsterlebnis der besonderen Art!

Keineswegs nur für Jugendliche, sondern auch für Familien mit Kindern und Erwachsene sind die beiden „Offenen Bühnen“ im Jugendkulturzentrum E-Werk in der Wallstraße interessant. Aufgeführt wird alles, was Spaß macht: Comedy, Kabarett, Zauberei, Artistik, Jonglage, Singer & Songwriter, a cappella, Lyrik, Poetry usw.

Im Oldtimer-Museum Central-Garage am Niederstedter Weg entführen historische Renn- und Sportwagen in eine Zeit packender Rennen, waghalsiger Rennfahrer und genialer Konstrukteure. Das Kirdorfer Heimatmuseum zeigt passend zur Ausstellung „125 Jahre Feuerwehr Kirdorf“ amüsante und lehrreiche Filme über Feuerwehren früher und heute und die Ober-Erlenbacher Heimatstube lädt zur Besichtigung des Museums sowie der Ausstellung „Josef Baumann – Pionier der gärungslosen Früchteverwertung“ ein.

Quelle: Presse Stadt Bad Homburg/gw

Ihre Meinung ist uns wichtig

oben