UEFA Champions League Finale 2013 – VORSICHT!: Fußball-Fans im Visier … Betrugsmaschen zum großen Spiel

21 Mai
2013

(ddp direct)  –  Das Finale der UEFA Champions League am 25. Mai  steht unmittelbar bevor und viele Fußball-Fans sind auf der Suche nach Eintrittskarten. Dabei sind sie oftmals auch dazu bereit, tief in die Tasche zu greifen. Cyber-Kriminelle nutzen dies aus und setzen auf verschiedene Maschen, um die Anhänger zu schädigen und Geld zu verdienen.

Die Experten der G Data SecurityLabs beobachten aktuell u.a. Spam-Mails, unseriöse Angebote in Auktionsplattformen, bei denen die Tickets aber erst nach dem Spiel versendet werden sollen. Daneben werden in sozialen Netzwerken Gewinnspiele veranstaltet, mit denen die Kriminellen persönliche Daten sammeln um diese u.a. für den Spam-Versand zu nutzen. Besonders beliebt ist auch das Anbieten von gefälschten Karten im Internet und vor Ort zu Höchstpreisen. G Data warnt vor den Betrügereien im Zuge des Champions League Finales und fasst verschiedene Maschen zusammen:

Verkauf von nicht existierenden Karten:  In Online-Auktionsplattformen und Kleinanzeigen-Märkten wird aktuell eine Fülle an Karten zum Kauf angeboten. G Data geht davon aus, dass einige Angebote unseriös sind und die Anbieter in Wirklichkeit keine Karten besitzen, die sie verkaufen könnten.

Tickets für das Endspiel der Fußball-Frauen:  In einigen Portalen wurden Tickets angeboten, bei denen erst das Kleingedruckte des Angebots zeigte, dass es hier um Karten für das Frauen-Finale handelt und nicht um das Spiel zwischen Bayern München und Borussia Dortmund.

Karten- Versand erst nach dem Spiel:  In einer großen deutschen Auktionsplattform entdeckte G Data ein Ticket-Angebot, bei dem der Kartenversand erst nach dem Spiel erfolgen sollte. Das Angebot wurde inzwischen entfernt, allerdings ist nicht auszuschließen, dass die Masche nicht erneut zum Einsatz kommt.

Gewinnspiele in sozialen Netzwerken als Datenkrake:  In Facebook und Co. kursieren aktuell Gewinnspiele, bei denen Karten für das Finalspiel verlost werden sollen. Allerdings erlaubt die UEFA nur den offiziellen Champions League-Sponsoren solche Aktionen. Die G Data SecurityLabs gehen daher davon aus, dass die Täter mit den Verlosungen auf das Sammeln persönlicher Daten abzielen, welche u.a. für den Versand von Spam- oder Phishing-Mails eingesetzt werden können.

Spam-Mails mit gefälschten Angeboten von London-Trips mit Final-Tickets:  Spammer verschicken aktuell massenhaft Mails mit kombinierten Angeboten, bei nicht nur die Reise nach London, sondern auch Karten zum Spiel umfassen sollen. Datei-Anhänge und in der Mail eingebundene Links führen dabei oft geradewegs in die Schadcode-Falle.

Ticketverkauf vor Ort Unmittelbar vor dem Anstoß werden vor dem Wembley-Stadion die Ticket-Verkäufer aktiv sein und versuchen Karten zum Höchstpreis zu verkaufen. Allerdings können die Finalkarten nicht weiterverkauft werden, da diese personalisiert sind. G Data geht daher davon aus, dass es sich bei diesen Angeboten um Fälschungen handelt.

Sicherheitstipps für Fußball-Fans:

Vorsicht bei Angeboten:  Nutzer sollten die Beschreibungen genauestens durchlesen und bei Auktionen auch die Bewertungen des Verkäufers durchlesen. Von Angeboten, die zu schön klingen um wahr zu sein, sollten Fans lieber die Finger lassen.

  • Geschützt durch Security Software: Eine leistungsstarke Sicherheitslösung gehört zur Grundausstattung jedes Internetnutzers und sollte neben dem Virenschutz auch eine Firewall, Spam- und einen Echtzeitschutz gegen Web-Bedrohungen umfassen.
  • Sicherheitslücken schließen: Das Betriebssystem, die eingesetzte Software und Apps sollten mit Hilfe von Updates immer auf dem aktuellsten Stand gehalten werden.
  • Ab in den digitalen Papierkorb: Spam-Mails sollten ungelesen gelöscht werden und darin enthaltene Links oder Dateianhänge auf keinen Fall angeklickt werden, denn diese könnten in die Schadcode-Falle locken.
  • Keine Karten vor dem Stadion kaufen: Die UEFA untersagt den Weiterverkauf von Karten, Fans sollten daher auf keinen Fall auf Ticket-Verkäufer vor Ort reinfallen, da die Karten mit höchster Wahrscheinlichkeit gefälscht sind.

Quelle: G Data Software AG/wk

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