Frankfurt am Main: Über 100 Kioske beteiligen sich an der Kampagne „Kein-Alkohol-für-Jugendliche“

30 Jan
2013

Frankfurt am Main – Frankfurts Kioske sind ,voll nüchtern‘!  Gesundheitsdezernentin Rosemarie Heilig freut sich über die breite Unterstützung:

Allein bis zum vergangenen Freitag (25.01.2013) unterstützten schon 111 Kioske im Frankfurter Stadtgebiet diese Kampagne, die Jugendlichen den Zugang zu Alkohol erschweren will.

Kein Alkohol an Jugendliche unter 16 … Hochprozentiges nur über 18: diese Ziele setzen die Kioske durch. Um den Jugendschutz einzuhalten, gehen sie auf Nummer sicher und lassen sich den Ausweis zeigen. Und mit dem „voll-nüchtern“-Aufkleber machen sie ihre Beteiligung an der Kampagne deutlich.

Alle Kioske werden im Internet auf der Homepage http://www.vollnüchtern.de eingetragen.

Unter der Federführung des Drogenreferates hat der „Runde Tisch Alkohol“, dem das Jugend- und Sozialamt, das Ordnungsamt, die Polizei, das Netzwerk gegen Gewalt und die Geschäftsstelle des Präventionsrates angehören, die Kampagne initiiert. „Wir wollen in Frankfurt das Bewusstsein dafür schaffen, dass nicht nur die Jugendlichen selbst verantwortlich mit Alkohol umgehen, sondern auch die Abgabestellen“, sagt Rosemarie Heilig.

pia/-gw  

Alkohol steht für Genuss, Geselligkeit und Entspannung, ist zugleich aber der drittgrößte Risikofaktor für Krankheit und Tod in Deutschland. Jährlich sterben ca. 70.000 Menschen in Deutschland an den Folgen des Alkoholkonsums. Auch bei Jugendlichen ist Alkohol die Droge Nummer 1 und die Zahl der Jungen und Mädchen, die mit Alkoholvergiftung ins Krankenhaus eingeliefert wurden, hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht. Unser aller Ziel muss sein, junge Menschen vor den Risiken zu schützen und zu einem verantwortlichen Umgang mit Alkohol zu erziehen.

Das Jugendschutzgesetz liefert uns den Handlungsrahmen dazu. Es regelt, ab welchem Alter Alkohol an Jugendliche verkauft werden darf. Die Stadt Frankfurt und das Polizeipräsidium Frankfurt haben deshalb die Kampagne „voll nüchtern!“ angestoßen, damit sich alle ihrer Verantwortung für Jugendliche bewusst werden und mithelfen, dass das Gesetz konsequent eingehalten wird.   (Quelle: Drogenreferat Frankfurt am Main)

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