Neue Vogelinsel im Wattenmeer entstanden … rund zehn Vogelarten haben jetzt eine ‚Kinderstube‘

9 Jan
2013

Nordseedünen • Foto: Muns

Kiel – Im Wattenmeer – 25 Kilometer vor Schleswig-Holsteins Nordseeküste – ist eine neue Vogelinsel entstanden.

Die Nordspitze des Norderoogsandes habe sich binnen weniger Jahre ‚wie eine Vulkaninsel erhoben‘, berichtet auch die Zeitschrift „SH Nationalpark Nachrichten“.

Wo vor zehn Jahren auf der platten Sandfläche nur einzelne Möwen brüteten, freuen sich jetzt rund zehn Vogelarten über eine Kinderstube für ihren Nachwuchs.

Das schleswig-holsteinische Wattenmeer ist Nationalpark und – ergänzt um die Halligen – Biosphärenreservat. 2009 erklärten die Vereinten Nationen das Wattenmeer zum Weltnaturerbe der Menschheit.

Das Wattenmeer zwischen Den Helder in den Niederlanden und dem dänischen Esbjerg ist die größte zusammenhängende Wattlandschaft der Welt und eines der letzten Gebiete in Europa, in der Natur sich noch weitgehend vom Menschen unbeeinflusst entwickeln kann. Damit dies so bleibt, erklärten die deutschen Küstenländer es zum Nationalpark: 1985 das schleswig-holsteinische Wattenmeer, 1986 das niedersächsische und 1990 das hamburgische Wattenmeer.

Das schleswig-holsteinische Wattenmeer ist mehr als ein Nationalpark. Es ist anerkannt als: Weltnaturerbe der UNESCO ~~ Biosphärenreservat der UNESCO ~~ Vogelschutz- und Flora-Fauna-Habitat-Gebiet der EU ~~ Besonders empfindliches Meeresgebiet der Internationalen Schiff-Fahrtsorganisation (PSSA) ~~ Feuchtgebiet internationaler Bedeutung nach der Ramsar-Konvention www.nationalpark-wattenmeer.de

Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein/-gw

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