„Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können“ …

10 Jun
2012

Theodor Fontane, 1883 (Gemälde von Carl Breitbach)

… so Heinrich Theodor Fontane (*30.12.1819 in Neuruppin; † 20. September 1898 in Berlin), deutscher Schriftsteller und approbierter Apotheker. Er gilt als bedeutendster deutscher Vertreter des poetischen Realismus.

Nach dem Abschluss seiner Lehre trat Fontane im Herbst 1840 eine Stelle als Apothekergehilfe in Burg (bei Magdeburg) an. Es entstanden die ersten Gedichte  …  Seine erste Novelle „Geschwisterliebe“ veröffentlichte Fontane 1839   … Am 30. September 1849 entschloss er sich, den Apothekerberuf völlig aufzugeben und als freier Schriftsteller weiterzuarbeiten. Es entstanden zuerst politische Texte in der radikal-demokratischen Dresdner Zeitung. In diesem Jahr wurde auch sein erstes Buch veröffentlicht:  Männer und Helden. Acht Preußenlieder.

Später arbeitete Fontane als Theaterkritik. Zwischen 1874 und 1876 unternahm Fontane mit seiner Frau Emilie diverse Reisen nach Österreich, Italien und in die Schweiz. Am Ende dieser Reisen entschloss er sich, nicht mehr für eine Zeitung zu schreiben. Stattdessen wollte er wieder als freier Schriftsteller leben. Seitdem schrieb er zahlreiche Texte, bis er 1892 schwer erkrankte. Der Arzt riet ihm, seine Kindheitserinnerungen niederzuschreiben, um sich von der Krankheit abzulenken. Er folgte dem Rat und erholte sich wieder so gut, dass er Effi Briest und zwei weitere Romane sowie die autobiografische Schrift Von Zwanzig bis Dreißig vollenden konnte.

Fontane starb am 20. September 1898 in Berlin. Als Mitglied wurde er auf dem Friedhof II der Französischen Gemeinde zu Berlin in Berlin-Mitte beerdigt. Seine Ehefrau Emilie wurde vier Jahre später an seiner Seite beigesetzt. Das Ehrengrab befindet sich im Feld B-35/36-16/17.

Quelle: Wikipedia/-gw

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