ALTANA Kulturstiftung: Ausstellung „Ästhetik der Natur“ vom 1.6.-26.8. im Sinclair-Haus, Bad Homburg

31 Mai
2012

 

„ÄSTHETIK  DER  NATUR“  vom  1. Juni  bis  26. August 2012  –  Eine Ausstellung im Sinclair-Haus, Bad Homburg, in Kooperation mit dem Museum Wiesbaden.

Fennek (Vulpes zerda) Ralf Peters, Skyline Düne, 2005

Bad Homburg  – Die ALTANA Kunstsammlung wurde seit ihrer letzt jährigen Präsentation im Sinclair-Haus wieder um einige bedeutende Neuerwerbungen erweitert. Erstmals zu sehen sind u.a. Fotografien von Mike & Doug Starn, von Boris Becker und die beeindruckende Rauminstallation „Throe“ der jungen britischen Künstlerin Claire Morgan. Mit dieser Arbeit stellt sie auf hoch poetische Art und Weise Fragen nach unserem emotionalen und rationalen Verhältnis zur Natur.

Diese künstlerische Fragestellung nimmt die ALTANA Kulturstiftung zum Anlass, Exponate der hochkarätigen Naturwissenschaftlichen Sammlung des Museums Wiesbaden zu einem spannungsvollen Dialog einzuladen. So begleiten uns nachtaktive Jäger, assoziiert mit Werken von Kiki Smith, auf eine mystische Reise zu uns selbst. Schmetterlinge vom Amazonas aus der Sammlung Maria Sibylla Merian scheinen Dario Àlvarez Bassos Werk „Humboldt“ neugierig zu umflattern und die Ornamentik von Peter Schlörs „Sanddüne“ findet sich im prachtvollen Fell eines Zebras aus der Natursammlung wieder.

Die Ausstellung „Ästhetik der Natur“ präsentiert zusammen mit den künstlerischen Medien der Malerei, Zeichnung, Fotografie, Installation und Skulptur auch Objekte der Geologie, Mineralogie, Botanik und Zoologie und vereint auf diese Weise künstlerische Positionen und naturwissenschaftliche Exponate zu einem lebendigen Ausstellungsprofil.

Diese wunderbare Synthese von Kunst und Natur verdeutlicht erneut die Bedeutung von Sammlungen als ein unverzichtbares kultur- sowie auch naturhistorisches Erbe. Zur Ausstellung erscheint ein umfassender Katalog (14 €).

Die ALTANA Kunstsammlung

folgt seit über 10 Jahren einem stringenten ikonografischen Konzept – dem Thema „Natur“. Dabei geht es um einen Naturbegriff im Sinne von Schöpfung, der auch die Kreatur, also das Tier und den Menschen umfasst. Einer langen künstlerischen Tradition in der Ausrichtung auf das Natursujet folgend, setzen sich zeitgenössische Künstler auch zu Beginn des 21. Jahrhunderts mit dem Verhältnis zwischen Mensch und Natur auseinander. Dabei bearbeiten sie auf höchst unterschiedliche Weise ihre Sicht auf die Erscheinungsformen der Natur. Trotz ihrer individuellen Fokussierung auf das gemeinsame Thema bleiben die über 500 Kunstwerke der ALTANA Kunstsammlung Ausdruck der Reflexion des Menschen über seinen Ursprung und seine Stellung in der Welt. Ein Ausschnitt der ALTANA Kunstsammlung wird einmal jährlich im stiftungseigenen Museum, dem Sinclair-Haus in Bad Homburg gezeigt.   –  www.altana-kulturstiftung.de

Die Naturwissenschaftliche Sammlung des Museums Wiesbaden

bewahrt eine Millionen Naturobjekte aus der ganzen Welt und steht für Forschung, Ausbildung und Ausstellungen zur Verfügung. Alleine 300 Jahre alte Schmetterlinge von Maria Sybilla Merian (1647-1717) finden sich in der 40.000 Stück umfassenden Insektensammlung. Merians genaue Naturbeobachtung und Darstellung machten sie als Künstlerin und Naturforscherin berühmt. Die Naturwissenschaftliche Sammlung, 1829 von Wiesbadener Bürgern ins Leben gerufen, ist derzeit wegen grundlegender Sanierungsarbeiten geschlossen und wird sich ab 2013 der Ästhetik der Natur mit Ausstellungen zur Farbe, Form, Bewegung und der Zeit widmen. Im Mittelpunkt der Dauerausstellung werden Begriffe und Phänomene aus der belebten und unbelebten Natur stehen und erstmals auf Querverbindungen zwischen den Abteilungen Kunst und Natur abzielen. www.museum-wiesbaden.de

Quelle: Presse ALTANA-Kulturstiftung/-gw

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