100 Tage www.lebensmittelklarheit.de – Umfassende Verbraucherinformation und mehr Transparenz bei der Lebensmittel-Kennzeichnung

30 Okt
2011

100 Tage nach dem Start der Internetplattform www.lebensmittelklarheit.de zog Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner am 27. Oktober 2011 eine positive Zwischenbilanz: „Die überwältigende Resonanz zeigt, dass es richtig und wichtig war, dieses Portal zu fördern“.

Die Befürchtungen der Kritiker hätten sich als unbegründet erwiesen, sagte die Ministerin: „Das Portal ist nicht nur Diskussionsplattform, sondern vor allem eine wichtige Informationsquelle. Die Seite bündelt wertvolle Informationen, die sich die Verbraucher früher mühsam zusammensammeln mussten.“

Die BMELV-Initiative „Klarheit und Wahrheit“

Hersteller und Händler von Lebensmitteln dürfen Verbraucher durch die Kennzeichnung und Aufmachung ihrer Produkte oder durch Werbeaussagen nicht täuschen und in die Irre führen.

Mit seiner Initiative „Klarheit und Wahrheit bei der Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln“ will das BMELV die Verbraucherinnen und Verbraucher über die Kennzeichnung informieren, sie besser vor Täuschung schützen und Unternehmen im Wettbewerb stärken, die ihre Produkte verbraucherfreundlich kennzeichnen.

Das vom BMELV geförderte Internetportal lebensmittelklarheit.de ist Teil der BMELV-Initiative „Klarheit und Wahrheit“, die aus mehreren Elementen besteht und Verbraucher und Unternehmer in einen gemeinsamen Dialog bringen soll. Weitere Informationen zur Initiative finden Sie unten zum Herunterladen.

Das Portal wird vom Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) mit Unterstützung der Verbraucherzentrale Hessen betrieben. Es informiert Verbraucherinnen und Verbraucher kompakt und verständlich über rechtliche Regelungen zur Kennzeichnung und Aufmachung von Lebensmitteln.

Die Internetplattform www.lebensmittelklarheit.de

Verbraucherinnen und Verbraucher können auf der Internetplattform lebensmittelklarheit.de Produkte nennen, von denen sie sich getäuscht fühlen: Seit dem Start des Internetportals am 20. Juli 2011 haben Verbraucherinnen und Verbraucher laut Angaben des Verbraucherzentrale Bundesverband über 3.800 Produktmeldungen und mehr als 2.500 sonstige Anfragen übermittelt (Stand Oktober 2011).

Die Verbraucherzentrale bewertet die Kennzeichnung und Aufmachung aus ihrer Sicht, und die betreffenden Unternehmen können dazu Stellung nehmen. Neue Entwicklungen, z.B. Produktänderungen, werden im Portal bekannt gegeben.

Beim Start des Portals hatte Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner darauf hingewiesen, dass es bei über 200.000 unterschiedlichen Lebensmitteln in deutschen Regalen und bei mehreren 10.000 Produkten, die Jahr für Jahr neu auf den Markt kommen, auch immer wieder Grauzonen geben wird, die nur schwer gesetzlich zu regeln sind: „Hier setzt das neue Internet-Portal an: Das Portal steht für umfassende Verbraucherinformation und mehr Transparenz. Es wird auch hilfreich sein, um zu erfahren, wo die Verbraucher der Schuh drückt und wo gegebenenfalls Regelungen angepasst werden müssen. Mit dem Portal wollen wir gezielt die Information der Bürger verbessern und eine Diskussion anstoßen über bessere Kennzeichnung von Lebensmitteln.“

Quelle: Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz/wk

 

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