Kindernothilfe weitet Einsatz auf Somalia aus und erhöht Soforthilfe auf 300.000 Euro

19 Jul
2011

Bild: Kindernothilfe e.V.

Mogadischu/Duisburg  – Die Kindernothilfe erhöht die Soforthilfe für die von der Hungersnot bedrohten Menschen am Horn von Afrika auf 300.000 Euro und weitet die Hilfsmaßnahmen auf Somalia aus. Im Vordergrund steht die Versorgung von fast 3.000 Kindern und ihren Familien mit Wasser und Nahrung. Gemeinsam mit dem lokalen Partner International Aid Services (IAS) richtet die Kindernothilfe in Mogadischu zudem Schutzzentren für Flüchtlingskinder ein und installiert Wasssertanks an zehn Notschulen.

Täglich fliehen über 1.000 Menschen vor Dürre und Hunger in die Hauptstadt Somalias oder direkt in die Nachbarländer. „Unser Ziel ist es, Kinder und ihre Familien mit Hilfsmaßnahmen zu erreichen, bevor sie sich auf diese kräfteraubenden und lebensbedrohenden Fußmärsche machen“, so Dr. Jürgen Thiesbonenkamp, Vorstandsvorsitzender der Kindernothilfe. Bislang waren durch die politisch instabile Lage im Süden Somalias kaum Hilfslieferungen an die Bevölkerung möglich. Das ändert sich nun aufgrund der dramatischen Situation. „Mit IAS haben wir einen erfahrenen Partner, der schon seit 20 Jahren unter den schwierigen Bedingungen in Somalia tätig ist“, betont Thiesbonenkamp.

Die Kindernothilfe bittet weiterhin um Spenden:

Stichwort: Dürrekatastrophe „Horn von Afrika“

Spendenkonto 45 45 4
BLZ 350 601 90
KD-Bank eG

Quelle: Kindernothilfe e.V./ots/wk

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