Leipzig, 1. Juli: Eröffnung von Gondwanaland – Die neue Heimat von Heidi Opossum

30 Mai
2011

Heidis neue Heimat

Am 1. Juli 2011 wird der Leipziger Zoo um eine Attraktion reicher: die Tropenerlebniswelt Gondwanaland öffnet ihre Tore. Die Riesentropenhalle mit einer Fläche von 16.500 Quadratmetern bietet mit mehr als 17.000 Pflanzen und rund 300 Tieren eine faszinierende Welt für die Besucher. Sie führt zurück in die Urzeit, als die Kontinente Afrika, Südamerika und Teile Asiens noch einen gewaltigen Kontinent bildeten.

Besuchererlebnis

Den Besucher erwartet in der Urwaldlandschaft eine Vielfalt von Pflanzen und Tieren, die sich auf verschiedenen Wegen erkunden lassen. Vorbei an Unterwassereinblicken, über Hängebrücken in den Baumwipfeln und durch die Tiefen des Urwalds erhält man Einblick in die beeindruckende Welt von Gondwanaland. Besonderes Highlight ist die Bootsfahrt über den Urwaldfluss Gamanil.

16 dieser Boote hat der Zoo Leipzig jetzt zu Wasser gelassen. Vom 1. Juli an sollen sie die Besucher auf einem künstlichen, 400 Meter langen Wasserlauf durch die Tropenwelt unter der neuen Glaskuppel gleiten lassen. Die Jungfernfahrt war Zoo-Chef Jörg Junhold vorbehalten. Das Boot schwankt deutlich, als sich der nicht eben sportliche Junhold auf der Sitzbank niederlässt, ein kleiner Ruck, und das von Unterwasser-Stahlseilen gezogene Boot setzt sich in Bewegung.

Elf Minuten dauert die kleine Tour, gleich hinter dem Anleger im Bambus- und Tropendesign geht es hinein in den künstlichen Vulkan. Hier soll den Gästen ab Juli eine Multimediashow geboten werden, die die Entstehung der Erde und den Urkontinent Gondwanaland erklärt. Hinter dem Vulkan bietet sich den Gästen aus der Bootsperspektive dann eine beeindruckende Tropenlandschaft, Gärtner, Landschaftsgestalter und Kunstfelsenbauer haben ganze Arbeit geleistet.

Außerdem sind in der Halle Gastromiebereiche, ein Shop sowie Kassen- und Garderobenbereiche untergebracht.

Artenvielfalt

In Gondwanaland werden unterschiedlichste Tiere und Pflanzen zu bestaunen sein. Darunter befindet sich unter anderem Deutschlands einziger Komodowaran. Das 2,30 Meter lange männliche Exemplar gehört mit nur rund 4000 verbliebenen Artgenossen zu den gefährdeten Arten. Ab dem 1. Juli ist dann außerdem auch das mittlerweile weltbekannte schielende Opossum Heidi zu sehen. Mit noch zwei weiteren Artgenossen bewohnt sie den Nachttierberich.

Stadt Leipzig/wk

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