Auch in diesem Jahr: „Gartenvögel-Zählung 2011“ vom 13. bis 15. Mai

8 Mai
2011

Die Stunde der Grünfinken und Zaunkönige  – Mitte Mai sollten Vogelfreunde ein Fernglas zur Hand haben und sich ein wenig Zeit nehmen:  Sie sind dazu aufgerufen, eine Stunde lang die Vögel in ihrem Garten, vor ihrem Balkon oder im Park zu beobachten, zu zählen und zu melden. Ziel der Mitmachaktion ist ein genaues Bild der Vogelwelt in Deutschland.

Bereits zum siebten Mal rufen der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der Landesbund für Vogelschutz (LBV) zur „Stunde der Gartenvögel“ auf. Der Beobachtungszeitraum umfasst drei Tage an einem Wochenende, vom 13. bis 15. Mai 2011. Das Frühjahr hat sich als gute Zeit zur Beobachtung erwiesen. Die Zugvögel sind aus ihren Winterquartieren zurück und in unseren Gärten auf Nahrungs- und Partnersuche. Winterempfindliche Arten wie der Zaunkönig hatten die Wintermonate gut überstanden, der Gartenrotschwanz wurde deutschlandweit sogar doppelt so häufig gemeldet wie im Vorjahr.

Vogelkundler erhoffen sich von der Aktion, die 2005 ins Leben gerufen wurde, wichtige Hinweise über die Situation der Vögel in Städten und Dörfern sowie über ihre Bestandsentwicklung zu erfahren. So ist es wichtig, Langzeitdaten zu sammeln, mit denen sich punktuelle Beeinträchtigungen wie das Wetter von nachhaltigen Einflüssen trennen und Bestandstrends erkennen lassen. Im Winter findet die „Stunde der Wintervögel“ statt. Vorbild ist übrigens die  „Big Garden Birdwatch“,  die Vogelfreunde in England schon seit 1979 veranstalten.

Im vergangenen Jahr nahmen bundesweit über 38.000 Menschen an der Vogelzählung teil und meldeten etwa 807.000 Beobachtungen.

Der Online-Vogelführer hilft mit: Wer Schwierigkeiten hat, einzelne Vogelarten zu unterscheiden, kann sich online auf den Seiten des NABU Hilfe holen:  www.NABU.de …  der Online-Vogelführer kennt 250 heimische Brutvogelarten. Wenn man eingibt, wie groß der gesichtete Vogel ist, wie sein Gefieder aussieht und sein Schnabel geformt ist, identifiziert der Online-Vogelführer die Art.  Natürlich kann man auch versuchen, die Vögel an ihrer Stimme zu erkennen!

NABU–Naturschutzbund Deutschland e.V.  –  Charitéstraße 3  –  10117 Berlin  –  Tel. 030-28 49 84-0  –  Fax 030-28 49 84-20 00  – NABU@NABU.de –   br/presse NABU/gw

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