Eichhörnchen sind echte Akrobaten – und Sympathieträger sowieso – Spannendes „Eichhörnchen-Spiel“ auf Webseite

1 Okt
2022

 

Geliebtes ‚Eichhörnchen‘ – Bildrechte/Foto: Eva Rieber (NABU)

Berlin – Eichhörnchen auf der Spur. – Die bei uns vorkommenden Eichhörnchen sind die ‚Europäischen Eichhörnchen‘.

Sie leben in Wäldern, Parks und Gärten. Ihre Farbe variiert von rotbraun bis dunkelbraun und schwarz, nur der Bauch ist weißlich. Im dichten Winterfell wirken sie oft gräulich. Sie sind jedoch deutlich kleiner und zierlicher als das nordamerikanische Grauhörnchen und haben im Gegensatz zu diesem im Winter buschige Pinselohren.

Wie Eichhörnchen durch den Winter kommen:  Eichhörnchen sind echte Akrobaten – wie kaum ein anderes Tier huschen sie durch Baumkronen und von Baum zu Baum, sogar mit dem Kopf voraus können sie an Bäumen klettern – das kann sonst nur der Kleiber. – Der buschige Schwanz hilft ihnen dabei, zu steuern und die Balance zu halten – er wird auch zur Kommunikation mit Artgenossen genutzt und zudem deckt der Schwanz das schlafende Eichhörnchen zu.

Da Eichhörnchen keinen Winterschlaf, sondern nur Winterruhe halten, legen sie sich im Herbst Vorräte an. Sie vergraben und verstecken zahlreiche Nüsse und auch andere Früchte im Boden, unter Wurzeln oder in Rindenritzen. Von diesen Vorräten zehren sie, wenn im kalten Winter nichts anderes zu finden ist.

Durch ihr feines Näschen finden Eichhörnchen die meisten Verstecke wieder. Aus den Nüssen, die nicht gefunden werden, können neue Nussbäume wachsen. Eichhörnchen fressen gern Haselnüsse und Walnüsse, Sonnenblumenkerne, Früchte, Knospen, aber sie können auch Vogelnester plündern.

Um auch Kindern leichter begreifbar zu machen, mit welcher Strategie die Eichhörnchen gut durch den Winter kommen, bietet sich ein schönes Spiel an, das es auf der Webseite der Natur-Detektiven beim BfN  gibt.

Für jüngere Kinder kann man die Anzahl der Nüsse verringern. Das Spiel lässt sich einleiten mit einer Geschichte darüber, wie das Eichhörnchen im Herbst, wenn Nüsse und andere Baumfrüchte reif sind, viele von diesen sammelt und im Boden, an Wurzeln, unter Rinde und in Astgabeln versteckt. Der Grund dafür ist, dass es im Winter sonst kaum Nahrung findet und dann, wenn es seine Winterruhe unterbricht, auf seine Vorräte zurückgreifen kann. Weitere interessante Informationen gibt es unter:  www.nabu.de

nabu/-gw

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