„Internationales Postzentrum – 25 Jahre Deutschlands postalisches Tor zur Welt“ – Bedeutendes ‚Flughafen-Jubiläum‘ am Samstag, 24.09.2022

19 Sep
2022

 

Das ‚Internationales Postzentrum (IPZ) am Frankfurter Flughafen‘ von oben – Arbeitsplatz für 1.500 Menschen – Bildrechte/Foto: Deutsche Post DHL Group

Frankfurt am Main – 25 Jahre Internationales Postzentrum  //  eCommerce-Drehscheibe für internationale Sendungen  //  Wichtiger Arbeitgeber am Flughafen mit rund 1.500 Mitarbeitern  //  Täglich bis zu 700.000 Brief- & 300.000 E-Commerce-Sendungen.

Bereits vor einem viertel Jahrhundert nahm die Deutsche Post das Internationale Postzentrum (IPZ) am Frankfurter Flughafen in Betrieb – und investierte damals rund 110 Millionen Euro in das Herzstück ihres internationalen Postkonzeptes.

„Das Internationale Postzentrum ist gewissermaßen Deutschlands postalisches Tor zur Welt. Wir bearbeiten hier den Großteil der internationalen Briefpost und Luftpostpakete, haben uns mittlerweile aber hauptsächlich auf die Bearbeitung von internationalen E-Commerce-Sendungen spezialisiert“, erklärt Niederlassungsleiter Martin Wolf.

In Hessen wird das Frankfurter IPZ vom sogenannten „IPZ 2“ im nordhessischen Niederaula sowie vom Paketzentrum Rodgau unterstützt. Bundesweit umfasst das internationale Netzwerk der Deutschen Post sechs Auswechslungsstellen in grenznahen Briefzentren: Kiel, Köln, Trier, Offenburg, Landshut, Leipzig – sowie sieben Paketzentren in:  Hamburg, Köln, Speyer, Lahr, Regensburg, Nürnberg, Leipzig.

Dass die Deutsche Post das IPZ vor einem Vierteljahrhundert ausgerechnet am Flughafen Frankfurt errichtete, war kein Zufall. „Der Airport verfügt über eine exzellente verkehrsgeografische Lage und eine erstklassige Infrastruktur. Nirgendwo sonst kann man jeden Tag bis zu 190 Tonnen Post zu 266 Zielen weltweit fliegen. Von dieser Konzentration des internationalen Postgeschäftes hier in Frankfurt profitieren sowohl unsere Kund:innen als auch unsere Region. Denn mit etwa 1.500 Mitarbeiter:innen sind wir ein wichtiger Arbeitgeber am Flughafen“, betont Martin Wolf.

Wo Postbeutel fliegen: Die 4,5 Kilometer lange ‚Beutelhängebahn‘ im Innern des IPZ gibt es von Anfang an. Sie ist nicht nur etwas für Technik-Nostalgiker, sondern sorgt dafür, dass Postbeutel aus aller Herren Länder schnell und zuverlässig von einem Stockwerk zum anderen und immer an den richtigen Platz gelangen. – Bildrechte/Foto: Deutsche Post DHL Group – copyright: Deutsche Post DHL Group/Bernd Georg

Auch das Thema „Mitarbeiter:innen“ ist im IPZ speziell, denn die kommen aus insgesamt 63 Ländern.„So international wie unser Geschäft ist auch unsere Belegschaft. Die Teamarbeit über nationale und kulturelle Grenzen hinweg klappt bei uns prima. Das ist einer der Gründe für unsere erfolgreiche Arbeit. Bei uns arbeiten ausländische Mitarbeiter:innen selbstverständlich auch in Führungspositionen, wie beispielsweise der Teamkoordination“, sagt Martin Wolf. Das IPZ „schläft nie“ – die Mitarbeiter:innen der Import-Schicht sind von 07.00 bis 22.00 Uhr aktiv und werden vom Export-Schicht abgelöst (von 22.00 bis 07.00 Uhr).

Im alten System der „Vor-IPZ-Zeit“ waren 55 Bearbeitungsstellen im gesamten Bundesgebiet für die Verteilung internationaler Postsendungen notwendig. … „Heute nehmen wir im internationalen Vergleich sowohl bezüglich der Produktivität als auch der Laufzeiten einen Spitzenplatz ein.“, so Martin Wolf. – Die Deutsche Post hat das IPZ und seine Technik in den vergangenen 25 Jahren kontinuierlich verbessert und immer wieder erneuert. Zuletzt im Oktober 2019, als das Unternehmen elf Millionen Euro in einen neuen Sorter für die Bearbeitung von Warensendungen investierte.

„Mit diesen regelmäßigen Investitionen stärken wir sowohl unser internationales E-Commerce-Geschäft als auch den Standort Frankfurt. Wir verbessern so den Service für unsere Kund:innen und sichern Arbeitsplätze hier am Flughafen“, betont Martin Wolf.

www.dpdhl.de  –  https://twitter.com/dpdhl_fra

SH/-gw

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