START der IHK-Ausbildungsunternehmen ‚Taunus Sparkasse‘ und ‚Infraserv Höchst‘ mit Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir

3 Sep
2022

 

Gemeinsamer Besuch der Baustelle der Taunus Sparkasse in Höchst – v.l.n.r.:  Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse – Norbert Wirth, Leiter Personalmanagement – Nils Schütze, Auszubildender im 2. Ausbildungsjahr – Dmitrij Dremin, Auszubildender im 1. Ausbildungsjahr – Matthias Gräßle, Hauptgeschäftsführer der IHK Frankfurt – Lea Breitfeld, Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr – Klaus-Peter Kemper, Geschäftsführer der KEG – Tarek Al-Wazir, Hessischer Wirtschaftsminister – Céline Pohl, Auszubildende im 2. Ausbildungsjahr – und Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt.

Frankfurt am Main – IHK Frankfurt am Main und Wirtschaftsminister Al-Wazir besuchen zum Ausbildungsstart die ‚Taunus Sparkasse‘ und ‚Infraserv Höchst‘  //  Kammer verzichtet auf Ausbildungsgebühren für die IHK-Unternehmen bis 2025.

„Der Fachkräftemangel zeigt sich immer deutlicher“, sagte Ulrich Caspar, Präsident der IHK Frankfurt am Main: „Dies gilt besonders für beruflich qualifizierte Fachkräfte, sie sind am Markt kaum mehr verfügbar. Die duale Berufsausbildung gewinnt im Hinblick auf die wirtschaftliche Prosperität der Metropolregion Frankfurt/RheinMain daher noch einmal an Bedeutung. Unsere Ausbildungsbetriebe schultern mit ihrer Ausbildungsleistung die Fachkräftesicherung für alle Unternehmen. Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit können darüber hinaus von den Unternehmen nur mit den entsprechenden Fachleuten gestemmt werden und Ausbildungsunternehmen kümmern sich um deren Qualifizierung. Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer Frankfurt am Main hat daher beschlossen, bis 2025 auf die Ausbildungsgebühren ihrer Mitgliedsunternehmen zu verzichten.“  –  www.frankfurt-main.ihk.de

Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betont:  „Für tausende junge Hessinnen und Hessen beginnt heute mit dem Start ihrer Ausbildung ein neuer Lebensabschnitt. Damit haben sie eine wichtige und nachhaltige Entscheidung getroffen: Denn eine abgeschlossene Berufsausbildung ist die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit.“ – Noch dazu müsse niemand Sorge haben, dass die duale Ausbildung eine Sackgasse sei: In Hessen könne man auch ohne Abitur mit einer abgeschlossenen Ausbildung ein Studium beginnen.

„Die Qualität der dualen Ausbildung verdanken wir wiederum den vielen engagierten Unternehmen und ihren Ausbilderinnen und Ausbildern“, so Al-Wazir: Ich begrüße daher die Entscheidung der IHK Frankfurt, ihren Mitgliedsunternehmen die Gebühren für die Ausbildung zu erlassen, ausdrücklich. Vielen Betrieben wird auf diese Weise eine Hürde genommen. Das hilft auch dem Wirtschaftsstandort Hessen.

Bei der Taunus Sparkasse wurden die Vertreter der IHK und Minister Al-Wazir durch das in Höchst neu entstehende ‚Nachwuchsleistungszentrum‘ geführt. Dabei kamen sie mit Auszubildenden der Taunus Sparkasse ins Gespräch. Hier wird alles, was die jungen Leute für eine fundierte Ausbildung brauchen, unter einem Dach gebündelt: Modernste Technik, Lerninseln, Beratungsräume und die partnerschaftliche Begleitung erfahrener Kollegen. Die Taunus Sparkasse bildet in den Berufen Bankkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau für Dialogmarketing aus, auch eine duale Ausbildung gehört zum Ausbildungsspektrum. Zum 15.08.2022. haben 22 Auszubildende ihre Ausbildung begonnen. Insgesamt beschäftigt die Taunus Sparkasse 56 Auszubildende sowie vier duale Studenten.

„Es lohnt sich, neu zu denken. Der Verzicht auf die Ausbildungsgebühren ist ein wichtiges Signal. Wir brauchen gute, qualifizierte Leute. Und mit unserem neuen Ausbildungskonzept erreichen wir genau das: Wir ermöglichen jungen Menschen eine gute Ausbildung mit Spaß am Lernen und unterstützen sie so in ihrer individuellen Entfaltung“, betont Oliver Klink, Vorstandsvorsitzender der Taunus Sparkasse. –  www.taunussparkasse.de  

Im Anschluss an den Besuch des künftigen Ausbildungszentrums ging es weiter zu ‚Infraserv Höchst‘ und seinem Tochterunternehmen ‚Provadis‘. Auf dem Campus begrüßten der IHK-Präsident und der Wirtschaftsminister mehr als 500 neue Azubis der Standortgesellschaften, aber auch aus anderen Partnerunternehmen an ihrem ersten Tag in der Berufsausbildung bei Provadis. – Jürgen Vormann, der Vorsitzende der Geschäftsführung von Infraserv Höchst, freute sich über den Ausbildungsstart so vieler junger Leute und begrüßte sie mit den Worten:  “ …  Gemeinsam mit den Standortunternehmen und unserem Partner Provadis bieten wir Ihnen die besten Rahmenbedingungen für Ihre persönliche und berufliche Weiterentwicklung.“

Die Provadis Partner für Bildung und Beratung GmbH zählt zu den größten Ausbildungsunternehmen in Hessen. Provadis bildet in über 40 Berufen aktiv aus, sowohl für den Eigenbedarf wie auch im Auftrag für Unternehmen im Industriepark Höchst, aber auch für viele weitere Partner in der Rhein-Main-Region wie die Commerzbank, die VGF oder Biontech. Zu den am stärksten nachgefragten Berufen gehören Chemikant/-in, Chemielaborant/-in, Elektroniker/-in für Automatisierungstechnik, Biologielaborant/-in und Industrie-mechaniker/-in. Aber auch im kaufmännischen Bereich und im IT-Sektor ist Provadis mittlerweile stark vertreten. … Insgesamt sind bei Provadis aktuell 683 Auszubildende beschäftigt. Hinzu kommen weitere Modulauszubildende von anderen Unternehmen, sodass in Summe etwa 1.500 Auszubildende verteilt über drei Jahrgänge bei Provadis und ihren Partnerfirmen lernen. …  –  www.infraserv.com

IHK Ffm/-gw

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